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In Solingen will es der TVB Wuppertal besser machen

Handball : In Solingen will es der TVB besser machen

Nach starker erster Hälfte verlieren die Zweitliga-Handballerinnen am Mittwoch in Lintorf noch klar mit 23:29. Am Samstag folgt das nächste West-Derby. Dann soll ein Neuzugang bereits mithelfen.

Mit der 23:29 (15:12) mussten sich die Zweitliga Handballerinnen des TVB Wuppertal am Mittwochabend beim TuS Lintorf im ersten West-Derby der Woche geschlagen geben. Allerdings spiegelt das Ergebnis nicht, was die Mannschaft von Trainer Dominik Schlechter geleistet hat. Denn gegen die Lintorferinnen, die zuvor mit Zwickau, Waiblingen und Solingen drei Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel besiegt hatten, zeigten die personell gebeutelten Wuppertaler Handballgirls besonders im ersten Durchgang, dass sie in der Liga mithalten können. Mit Tempospiel und robustem Deckungsverhalten überraschten die Wuppertalerinnen den Gegner gerade zu Beginn. Nach Treffern von Mona Bratzke, Ramona Ruthenbeck und Zoe Stens führte der TVB schnell mit 3:0. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 5:5 (13.) brachte die Mannschaft um Geburtstagskind Nika Matavs nicht aus dem Rhythmus. Der TVB zog noch einmal bis auf 13:8 (22.) davon. Allerdings konnte auch die gut aufgelegte Dana Centini mit ihren Paraden nicht verhindern, dass TuS bis zum Pausenpfiff wieder bis auf drei Treffer herankam.

 Die Geschichte der zweiten Hälfte war schnell erzählt. Lintorf zog seine kompakte Abwehr an den Kreis zurück. Zudem scheiterten die Beyeröhderinnen bei zahlreichen Chancen entweder an der TuS-Torhüterin oder am Pfosten.  Am Ende fehlten die Kräfte, um sich noch einmal aufzubäumen. Grundsätzlich bleibt Dominik Schlechter auch beim großen Derby gegen den HSV am morgigen Samstag (18.15 Uhr, Klingenhalle) nicht viel anderes übrig, als mit dem kleinen Kader zu leben.

Mit Lina Hovenjürgen konnten die TVB-Verantwortlichen kurzfristig noch eine Rückraumspielerin verpflichten. Die wurfgewaltige 20-Jährige kommt von Schlechters Ex-Verein PSV Recklinghausen und kann Ruthenbeck, Matavs und Anna-Lena Bergmann schon am Samstag entlasten. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Lina meine absolute Wunschspielerin bekommen. Ich bin sicher, dass Lina unser Repertoire auf Rückraum sinnvoll ergänzen wird. Die Herausforderung in Solingen wird sein, noch einmal die Kräfte zu bündeln und für eine Derbyatmosphäre zu sorgen. e.ö.

TVB: Centini, Grewe – Schmitz, Ruthenbeck (6/4), Wagner (5), Matavs (5), Bratzke (4), Bergmann (2), Stens (1), Weisz, Havel, Krogh.