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Hockey: ETG Wuppertal geschwächt und glücklos

Hockey : Hockey: ETG geschwächt und glücklos

Der ranghöchste Hockey-Klub der Stadt startet mit einem 1:2 in die verspätete Rückrunde der Oberliga. Drei Abgänge erschweren die Erreichung des Ziels Playoffs der Top-Vier.

Unter schwierigen Bedigungen begann für Hockey-Oberligist Elberferter TG Teil zwei der Feldsaison, die coronabedingt aus dem Mai auf den Spätsommer und Herbst verschoben wurde und im Frühjahr in Play-offs gegen den Abstieg und um den Aufstieg gipfeln soll. So haben mit Jens Matthey, Fynn und Kieran Schmitz drei absolute Stützen den Verein wegen der besseren sportlichen Perspektive Richtung Regionalligist HC Essen verlassen. Zusätzlich musste Spieltrainer Lennart Kern im Auftaktspiel der Rückrunde gegen ETB SW Essen auf den verletzten Benjamin Kirchhoff und den kranken Max Winterberg verzichten, der der Mannschaft noch einmal helfen will. So setzte es eine 1:2-Heimniederlage, durch die die Wuppertaler hinter Essen von Platz zwei auf Platz drei zurückfielen. „Am Ende wäre ein Unentschieden verdient gewesen, aber mehr war unter diesen Umständen dann auch nicht drin“, sagte Lennart Kern, der wie auch Philipp Kirazli selbst nach dem zweiten Viertel rausmusste. Damit fehlten der weiter verjüngten Mannschaft, die bis dahin mit guter Verteidigung ein 0:0 gehalten hatte, zwei weitere wichtige Stützen. Prompt setzte es nach Fehlern im Aufbauspiel zwei Gegentore. Im Schlussviertel gelang Max Borölinghaus nach einer schönen Kombination über Jan Göttig und Arivd Kern zwar noch der Anschlusstreffer, doch dabei blieb es. „Unser Ziel bleiben die Aufstiegsplay-offs der besten Vier, doch das wird schwierig“, sagte Lennart Kern. Am Sonntag geht es zum richtungweisenden Duell nach Velbert.