Hochsprung: Eike Onnen hofft heute auf den großen Sprung

Hochsprung: Eike Onnen hofft heute auf den großen Sprung

Am Freitag ab 18 Uhr Stabhochsprung und Hochsprung in der Heckinghauser Halle.

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p class="text"><strong>Wuppertal. "Man muss sich Ziele setzen", sagt Eike Onnen. Für einen Hochspringer ist es leicht, seine Ziele exakt zu beschreiben. "2,35 Meter will ich bis zum nächsten Jahr überspringen", sagt der 24-Jährige aus Hannover, der als die große Hoffnung im deutschen Männer-Hochsprung gilt. 2,35 Meter - das ist die Sprunghöhe, bei der in großen internationalen Wettbewerben um die Medaillen gesprungen wird. Eine Höhe von etwa 2,30 Meter wird heute Abend in der Heckinghauser Halle erforderlich sein, um den Hochsprung der Männer und den Hako-Cup gewinnen zu können. "Die Stimmung in der Halle ist super und mit dem extremen Schwingboden komme ich ganz gut zurecht", erklärt Eike Onnen, der in der laufenden Hallensaison schon über 2,27 Meter floppte und damit die Norm für die Hallen-EM erfüllte. "Es wäre schön, wenn mir die Höhe heute noch einmal gelingen würde. Irgendwann in diesem Jahr, es muss nicht in der Halle sein, sollen die 2,30 Meter folgen." Favorit ist Freitag Abend bei der 20. Auflage des Internationalen Springermeetings in der Heckinghauser Halle aber der Vorjahressieger Andrej Sokolowskij (Ukraine).

Um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) beginnt das Meeting am Freitag mit dem Hochsprung der Juniorinnen, wo auch Linda Zuber vom Ausrichter Barmer TV am Start ist. Anschließend kündigt Moderator Wolf Dieter Poschmann die Stabhochspringerinnen an. Die Russin Yuliya Golubchikova wird allerdings nicht starten, weil sie kein Visum erhalten hat. Die neue Favoritin in diesem Wettbewerb heißt Julia Hütter, die bei einem Meeting in Dresden die Höhe von 4,50 Meter überquerte. Der Wuppertaler Meetingrekord von Annika Becker steht bei 4,55 Meter.

Für Eike Onnen steht der Meetingrekord von 2,40 Meter, aufgestellt von Javier Sotomayor, dagegen in einer unerreichbaren Höhe. Spätestens im olympischen Jahr will er jedoch an die großen Erfolge seiner "Vorspringer" Thränhardt, Mögenburg oder Buß anknüpfen. "In Peking möchte ich nicht nur dabei sein, sondern auch im Endkampf mitspringen."

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