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Herren 30 von Blau-Weiss Elberfeld peilen die Bundesliga an

Tennis: So sind die Wuppertaler Klubs zum Saisonstart aufgestellt : Herren 30 von BWE peilen Aufstieg in die Bundesliga an

So sind die Wuppertaler Tennis-Klubs zum Saisonstart aufgestellt. Identische Meldezahlen im Vergleich zur Vorsaison.

Auf die Plätze, fertig, los: Ab kommenden Samstag, 12. Juni, startet der Wettspielbetrieb im Tennisverband Niederrhein. Auch Doppel werden von der Politik fortan als kontaktfrei angesehen und sind bei einer Inzidenz von unter 100 erlaubt. Abstiege sind im Gegensatz zum Vorjahr wieder möglich.

Mit 350 gemeldeten Erwachsenenteams und 193 in der Jugend im lokalen Tennisbezirk 4 verzeichnet der Vorstand um Wettspielleiter Jürgen Liesert und Jugendwart Rainer Babik fast gleich hohe Meldezahlen wie 2020. Auf Verbandsebene spielen in diesem Sommer 127 Erwachsenenmannschaften und elf Jugendteams aus dem Bezirk 4. „Wir sind sehr froh, dass es endlich losgeht und die Inzidenz einiges ermöglicht“, so Jürgen Liesert mit Blick auf den Drei-Stufen-Plan, der als Leitfaden für die Durchführung der Medenspiele gilt. Im Kern geht es darum, dass Umkleiden und Innengastronomie nur bei einer Inzidenz von unter 50 geöffnet werden dürfen, Zuschauerzahlen begrenzt sind und eine Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein muss. Zudem deutet Rainer Babik auf die „flexible und großzügige Termingestaltung“ hin, um die siebenwöchige Verspätung des Saisonstarts zu kompensieren.

Blau-Weiss Elberfelds Herren 30 um Matthias Schramm und Andrew Lux visieren in diesem Sommer wieder den Bundesligaaufstieg an. Die Regionalligagruppe sei jedoch schwerer als je zuvor und mit insgesamt acht Partien warte eine lange Saison und ein hohes Pensum auf das Team, wie Mannschaftsführer Lux berichtet. Dafür hat sich die Mannschaft an Position eins und zwei mit aktiven Tennisprofis verstärkt. So dürfen die Zuschauer in der Beek auf Einsätze der aktuellen Nummer 709 der ATP-Weltrangliste Vladimir Ivanov (Estland) und der Nummer 898 Gabriel Alejandro Hidalgo (Argentinien) hoffen. Am 19. Juni steht nach dem Saisonauftakt auswärts das erste Heimspiel an.

Die ersten Herren von Blau-Weiss gehen wieder in der 2. Verbandsliga an den Start, und die ersten Damen spielen nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr in der Bezirksliga. Dazu treten die Jungs der U18 erstmals in der Verbandsliga an.

Die Damen und Herren der offenen Klasse des SV Bayer Wuppertal messen sich jeweils nach dem Aufstieg im Vorjahr in der Niederrheinliga. „Das klare Saisonziel für beide Mannschaften ist der Klassenerhalt“, wie Sportwart Thomas Müller verdeutlicht. Beim Herrenteam wurde entsprechend für internationale Verstärkung gesorgt. Die Mädchen und Jungs der U18 spielen zudem jeweils in der höchsten deutschen Jugendspielklasse.

In der Bezirksklasse B fliegen dieses Jahr bei Grün-Weiss Elberfelds Damen und Herren die Filzkugeln. Das Herrenteam wird angeführt vom amtierenden Jugendstadtmeister Constantin Brunsmann, der dazu in seinem letzten Jahr in der Jugend mit der U18 den Aufstieg in die Verbandsliga anstrebt.

Für die erste männliche und weibliche Mannschaft von Blau Weiss Ronsdorf warten diesen Sommer fünf bzw. sechs Medenspiele in der Bezirksliga. Beim Barmer TC spielen die Herren in der 1. Verbandsliga und die Damen in der Bezirksklasse B.

Der WTC Dönberg sticht vor allem im Seniorenbereich hervor: Während die Herren 60 und 65 in der 1. Verbandsliga an den Start gehen, duellieren sich die Damen 50, unter anderem mit Birgit König und Sylvia Hüttemann, in der Niederrheinliga.

Als Belohnung für eine starke Vorsaison (Aufstieg) spielen die 1. Damen vom Club Gold-Weiss Wuppertal 2021 in der Bezirksliga. Unter anderem mit dem Trio der Turnierleitung der Jugendstadtmeisterschaften, Chantal Hochmuth, Maike Lohrey und Franziska Söhngen. Auch das Seniorentennis von Gold-Weiss Straße lässt sich sehen – die Damen 60 spielen in der Regionalliga, die Herren 65 in der Niederrheinliga.