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Heinen rettet dem FSV einen Punkt

Heinen rettet dem FSV einen Punkt

Fußball-Oberliga: Das 1:1 gegen Schonnebeck ist aber hochverdient.

Durch einen „Lucky-Punch“ in der 92. Minute sicherte sich der FSV Vohwinkel am Sonntag vor knapp 100 Zuschauern in der Lüntenbeck einen hochverdienten Punktgewinn gegen die Spvg Schonnebeck. „Ich habe selten einen verdienteren Punktgewinn gesehen“, kommentierte Trainer Marc Bach die Vorstellung seiner Mannschaft nach dem 1:1.

„Wir haben ein Schwergewicht der Liga beherrscht und ein fantastisches Spiel gezeigt“, so Bach weiter. Sein Gegenüber Dirk Tönnies erkannte auch die Leistung der Füchse an: „Sie haben sich den Punkt erarbeitet. Wir haben heute nicht gut gespielt, wollten die Führung über die Zeit bringen und haben am Ende nicht mehr für Entlastung gesorgt.“

Dabei legten die Gäste zu Beginn ein hohes Tempo vor, verteidigten hoch und ließen den Ball und die Vohwinkler laufen, ohne jedoch zwingend vor dem FSV-Tor aufzutauchen. Nach knapp 20 Minuten hatte Dominik Heinen für die Platzherren mit einem Pfostenschuss Pech, während der andere Sechser, Herwin Mambasa, beinahe jeden Zweikampf für sich entschied und seine Mitspieler häufig in Szene setzte. Shun Terada, der gestern meistens über die Außenpositionen kam, zwang Gäste-Keeper André Bley zur ersten Glanztat (22.). Im Gegenzug zeigte auch Asterios Karagiannis seine Klasse und pflückte Timo Patelschick das Leder vom Fuß. Das Team von Marc Bach erspielte sich in der Folge einige hochkarätige Chancen, doch weder Benjamin Cansiz, der aus fünf Metern in Bley seinen Meister fand (31.), noch Frederic Lühr, dessen Kopfball aus nächster Distanz Bley erneut meisterlich über die Latte lenkte, konnten den Führungstreffer bejubeln. Dies gelang mit einer Einzelaktion auf der anderen Seite Marc Enger, als er von der Strafraumgrenze trocken abzog (55.). Es war zum Verzweifeln: Gäste-Keeper Bley vereitelte auch in der Folge mit großartigen Paraden den Ausgleich, als er beispielsweise einen Schlenzer von Toni Zupo um den Pfosten drehte (70.). Danach wurde Martin Lyttek für die Standards eingewechselt und auch Robin Rehmes kam für Zupo in die Partie. Nur noch sporadisch konnten sich die Essener befreien, während die Füchse auf den Ausgleich drückten. Und in der 92. Minute hatten die Vohwinkeler ihr Gänsehaut-Gefühl: nach einem langen Einwurf von Nico Sudano landete der Ball bei Rehmes, der ihn gefährlich in den Strafraum brachte. Der aufgerückte Heinen nahm das Spielgerät aus 14 Metern direkt und traf flach zum vielumjubelten 1:1. FSV Karagiannis, Cansiz, Cakolli, Kinkler, Sudano, Zupo (84. Rehmes), Mambasa (75. Lyttek), Heinen, Kanahashi, Lühr (60 R. Terada), S. Terada. Tore: 0:1 Enger (55.), 1:1 Heinen (92.). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz