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Handballerinnen des TVB Wuppertal verschlafen in Flensburg den Start

Handball : TVB-Handballerinnen verschlafen den Start

Beim TSV Nord Harrislee gerät der vom Abstieg bedrohte Zweitligist früh mit 1:7 in Rückstand und kann das nicht mehr aufholen. Am Ende steht es 25:31. Die Mannschaft vergibt zu viele Chancen, zeigt aber eine gute Moral.

Durch die 25:31 (10:17)-Niederlage beim TSV Nord Harrislee bleiben die Handballerinnen des TVB Wuppertal im Tabellenkeller der 2. Bundesliga stecken und müssen weiter um den Klassenerhalt zittern. Vor allem eine völlig verschlafene Anfangsphase mit einem 1:7-Start machte alle Pläne der Wuppertalerinnen, sich die ersten Auswärtspunkte zu erarbeiten, zunichte. Während Harrislee mit dem achten Sieg in Folge neben Lintfort die Mannschaft der Stunde bleibt, müssen die Fans des TVB die siebte Pleite in Folge verdauen. Dass das erste Feldtor den Handballgirls erst in der 13. Minute gelang, macht deutlich, wo es bei den Langerfelderinnen hapert. Bei nur einigermaßen durchschnittlicher Trefferquote wäre sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Trotz des misslungenen Starts hatte die Mannschaft von TVB-Trainer Dominik Schlechter genügend Möglichkeiten, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Gerade die Außenspielerinnen, die in zweistelliger Höhe Chancen zu Treffern hatten, ließen diese zu leicht liegen. So konnten die Gastgeberinnen sich in der Deckung auf die Kompaktheit des Innenblocks konzentrieren, an dem sich Nika Matavs, Ramona Ruthenbeck und die wiedergenesene Anna-Lena Bergmann immer wieder die Zähne ausbissen. Einzig das Engagement konnte man den Beyeröhderinnen nicht absprechen. Doch das war leider zu wenig. e.ö.

TVB: Centini, Grewe – Schmitz (1), Ruthenbeck (7/4), Wagner (4), Matavs (2), Hovenjürgen (3), Bergmann, Bratzke (4), Stens (2), Weisz (1), Havel (1), Krogh (n.e).
Nächstes Spiel: TVB - TG Nürtingen, Sa., 13. März, 18.45 Uhr.