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Handball-Krimi in der Buschenburg

Handball-Krimi in der Buschenburg

Handball: LTVII unterliegt Haan knapp. CTG enttäuscht.

LTV II - Unitas Haan II 22:23 (13:10). In einem Handballkrimi verlor der LTV Wuppertal II knapp. In der mit großer körperlichen Härte geführten Partie wogte die Führung in der ersten Halbzeit stetig hin und her, ehe der LTV kurz vor der Pause einen Drei-Tore-Vorsprung herausarbeiten konnte.

Ballgewinne in der Defensive wurden im Schnellangriff überwiegend verwandelt. Dieses Bild sollte sich in der zweiten Hälfte zuungunsten des LTV wandeln. In der Abwehr wurden keine Bälle mehr erkämpft, obwohl Keeper Jens Biermann mit starken Paraden überzeugte. So verkürzten die Haaner Tor um Tor und hatten beim 15:15 (46.) den Gleichstand hergestellt. So euphorisiert und mit einem über sich hinauswachsenden Torwart Sebastian Göken machten die Gäste weiter Druck und legten auf 22:19 (56.) vor. Nach einer Auszeit der Hausherren rafften die sich zu einem furiosen Endspurt auf. Christian Plaue und Marco Canonico brachten den LTV zum 22:22, nachdem Torwart Martin Mühlenbrock sich mit Glanzparaden im Tor eingefügt hatte. In der Schlussminute legten die Gartenstädter per Siebenmeter durch Robin Dohlmann wieder auf 23:22 vor. Mit dem letzten Angriff scheiterte Max Möglich von Linksaußen. RL LTV: Biermann, Mühlenbrock, Canonico (2), Pauksch (5/2), S. Müller, Plaue (2), Möglich, Salz, Oberbossel (6), M. Breenkötter (3), Gusewski (4), M. Ross.

MTG Horst-Essen — Cronenberger TG 30:19 (15:10). Ein völlig frustrierter Cronenberger Trainer Ronny Lasch berichtete: „Ich habe mich in meiner Laufbahn noch nie so hilflos gefühlt wie am heutigen Abend. Ich musste ein kollektives Versagen des Kaders mit ansehen. Darüber wird im Training noch zu reden sein.“ Die Essener mit ihrem routinierten Kader waren gut auf die Gäste eingestellt und ließen speziell den Sturm nicht zur Entfaltung kommen. Einzig Matthias Ley überzeugte mit seinen Toren (9/4). Die anderen CTG-Spieler versteckten sich hinter ihm. Zu allem Überfluss fiel Dennis Röhrig schon früh mit einer klaffenden Platzwunde an der Lippe aus und musste ins Krankenhaus. 15:19 und 16:24 lauteten die knappsten Zwischenstände in der zweiten Halbzeit. „Man kann verlieren, aber nicht ohne Gegenwehr, nicht ohne Stolz, wie es meine Truppe heute getan hat“, legte Trainer Lasch noch einmal nach. RL CTG: Löhe (1.-20.), Atay (21.-39.), Pudill (40.-60.), Schächt (2), Biermann (2), Bons, Röhrig (1), Mucha (2), Wenske (1), Ley (9/4), Bohe (2).