Hallenfußball: SF Wuppertal und SVH sind doch dabei

Hallenfußball: SF Wuppertal und SVH sind doch dabei

Sperre der Teams wurde aufgehoben. Roma bleibt aber „draußen“. Freitag wird ausgelost.

Wuppertal. Der Vorstand des Fußballkreises Wuppertal-Niederberg hat die Entscheidung, die beiden Fußball-Kreisligisten SF Wuppertal und SV Heckinghausen von der 28. Hallenfußball-Meisterschaft Anfang Januar 2015 auszuschließen, zurückgenommen. „Der Grund für die Entscheidung ist, dass es zu einer Ungleichbehandlung der Vereine im Kreis Wuppertal-Niederberg käme“, teilte Kreisvorstand Burkhard Wegmann am späten Montagabend mit.

Die Gegner der beiden Wuppertaler Mannschaften in den jeweils abgebrochenen Kreisliga-Partien stammen aus Velbert. „Zur Zeit hat der Fußballkreis Wuppertal-Niederberg aber noch keine Möglichkeit, Velberter Vereine von den Velberter Stadtmeisterschaften auszuschließen, da der Fußballkreis dort nicht als Veranstalter mit auftritt“, so Wegmann weiter. Man wolle aber auf den Stadtsportbund Velbert zugehen, um diese Möglichkeit der Sanktion gegen Vereine in Zukunft vornehmen zu können. Die ebenfalls gesperrte Union Roma bleibt allerdings „draußen“.

Vollkommen überrascht vom Zurückrudern des Kreises wurde Uwe Meurer vom FSV Vohwinkel, der die Fußballhallenmeisterschaft in der Uni-Halle gemeinsam mit der Stadt ausrichtet. „Ich bekam Montagabend um 21 Uhr noch einen Anruf“, berichtet der Pressewart der Füchse aus dem Westen.

Für Meurer bedeutet das: Umdenken, denn eigentlich waren für das Qualifikationsturnier am Tag vor der Endrunde vier Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gesetzt. „Nun werden es eben zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften“, sagt ein pragmatisch denkender Uwe Meurer. Die jeweils Gruppen-erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Endrunde.

Übermorgen sind alle teilnehmenden Mannschaften eingeladen, live in der Hako Event Halle in Vohwinkel dabei zu sein, wenn die Gruppen und die Spiele für Qualifikation sowie Endrunde ausgelost werden. Ab 18.30 Uhr geht es los. Besonders gespannt sein auf das Ergebnis dürften die Bezirks- und Landesligisten aus Wuppertal sein. Sie sind für die Endrunde bereits gesetzt. Denn erstmals seit vielen Jahren ist Oberligist Wuppertaler SV wieder mit von der Partie.

Die Rot-Blauen werden aber nicht mit ihrem kompletten Kader der „Ersten“ teilnehmen, sondern mit einem gemischten Team aus Oberliga-Kader, der Reserve von Trainer Miki Miljak sowie auch einigen jungen Wilden aus der Bundesliga-U 19 von Coach Stefan Vollmerhausen.

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