Grün-Weiß hat erst ein Heimspiel

Grün-Weiß hat erst ein Heimspiel

In der Landesliga-Qualifikation kommt Sonntag Amern.

Seit Mittwochabend ist klar: In der Relegation um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga hat Grün-Weiß Wupertal am Sonntag um 15 Uhr zunächst ein Heimspiel: Gegner im Höfen sind die VSF Amern, die der Sportliche Leiter Michael Tappert und GW-Abteilungsleiter Michael Kempa beim 1:0-Heimsieg über die SF Niederwenigern beobachteten. „Eine sehr kompakte Mannschaft mit zwei starken Stürmern“, sagt er respektvoll. Niederwenigern, am Mittwoch, 17. Juni, abschließender Gegner, habe dagegen nach vorne nichts gemacht. Der Schlechteste dieser Dreiergruppe, die aus den Zehntplatzierten der drei Landesliga-Staffeln am Niederrhein besteht, muss am Ende absteigen.

Tapperts Zorn über die jüngste 1:5-Niederlage bei Düsseldorf-West, die den Grün-Weißen den undankbaren zehnten Platz erst bescherte, ist noch nicht verraucht. „So darf man sich nicht präsentieren“, sagt er.

Besonders ärgerlich: Von den fünf GW-Spielern, die in der Woche davor mit Fritz Völkel in Italien Betriebssport-Europameister wurden, war nur Ahmet Al Khalil rechtzeitig zum Spiel zurück.

Wer von ihnen am Sonntag spielt, soll von den Trainingseindrücken abhängig gemacht werden. Da Noch- Trainer Michael Sickau in Urlaub ist, wird sein Nachfolger Luciano Velardi am Sonntag erstmals an der Seitenlinie stehen. Verzichten muss er in jedem Fall auf Jean Baumgarten, der sich schon länger mit einer Knieverletzunt herumplagt und nun operiert werden muss. Co-Trainer Jean-Louis Tavarez will dagegen alles tun, um noch fit zu werden. gh

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