1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Lokalsport

American Football: Greyhounds mit Moral zum ersten Sieg

American Football : Greyhounds mit Moral zum ersten Sieg

American Football: Verbandsliga-Aufsteiger gelingt 23:18 gegen Hamm.

Wuppertal. Vor 450 Zuschauern am Gelben Sprung konnten die American Footballer der Wuppertal Greyhounds am Samstag ihr erstes Heimspiel in der Verbandsliga gewinnen. Nach hartem Kampf und klarem Rückstand besiegten sie die Hamm Aces noch mit 23:18.

Vielleicht auch durch die unglücklichen Niederlage in Münster zwei Wochen zuvor agierte die Mannschaft von Headcoach Guido Zink zu Beginn nervös, was sich in zwei schnellen Touchdowns für die Gäste und einem Zwischenstand von 0:12 niederschlug.

Als die Gastgeber die Aces bei einem Angriffsversuch in der eigenen Endzone stoppten und Runningback Daniel Köther — der vor dem ersten Touchdown der Hammer den Ball noch verloren hatte, selbst ein Touchdown gelange, stand es nur noch 9:12. Doch mit dem letzten Angriffsversuch der ersten Spielhälfte bauten die Gäste ihre Führung auf 18:12 aus. Nachdem die Greyhounds den Lauf des Hammer Spielers an der Mittellinie schon fast gestoppt hatten, riss er sich los und lief bis in die Endzone.

In der Halbzeit appellierte Guido Zink an die Ehre der Mannschaft, die den Rückstand leichtfertig verursacht habe. Das nahm die sich offenbar zu Herzen, dominierte im zweiten Abschnitt sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive. Runningback Jan Berger erlief zunächst den Touchdown zum 16:18, und knapp vier Minuten vor dem Abpfiff brachte er die Greyhounds mit einem weiteren Lauf in die Endzone mit 23:18 in Führung.

Aber mit lautstarker Unterstützung der Fans konnte die Defensive der Greyhounds die letzten vier Versuche der Aces, die noch einmal an die Fünf-Meter-Linie gekommen waren, abwehren. „Ich hatte schon Angst, dass es wieder so läuft, wie in Münster, wo wir mit dem letzten Spielzug verloren haben. Aber mit großartigen Moral und starkem Willen konnten wir die Aces aufhalten“, so der erste Vorsitzende der Greyhounds, Achim Otto stolz auf seine Mannschaft. lars