Greyhounds holen vierten Sieg im vierten Spiel

Greyhounds holen vierten Sieg im vierten Spiel

Footballer gewinnen 23:6 gegen die Mülheim Shamrocks.

Die American Footballer der Wuppertal Greyhounds blieben auch im vierten Saisonspiel in der Erfolgsspur. Bei den Mülheim Shamrocks setzten sich die Windhunde auch ohne ihren Quarterback Julien Awater klar mit 23:6 durch. Kevin Schmidlin und Philipp Czempiel vertraten den fehlenden Spielmacher gut und steuerten jeweils einen Touchdown bei.

Allerdings sind die Möglichkeiten in der Offensive mit den beiden ein wenig eingeschränkt: Czempiel hat nach einem einjährigen USA-Aufenthalt erst wenige Trainingseinheiten mitgemacht und ist deshalb noch nicht so vertraut mit dem neuen Spielsystem. Außerdem kommt Awater über seine Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Den ersten Touchdown bereitete wieder einmal die starke Defensive der Greyhounds mit einem Ballgewinn nahe der Endzone der Shamrocks so stark vor, so dass Schmidlin den Ball nur noch aus kurzer Distanz in die Endzone tragen musste. Kicker Fabian Müller baute die Führung der Greyhounds im zweiten Viertel mit einem Fieldgoal aus 30 Metern schließlich auf 10:0 aus.

Den Kick-off der zweiten Hälfte trug Daniel Berg über 90 Meter bis an die Zwei-Meter-Linie der Shamrocks zurück, so dass Philipp Czempiel keine Probleme hatte, den Ball in die Endzone zu bringen. Doch die Shamrocks hielten mit allem dagegen, was sie hatten und verkürzten durchaus verdient auf 6:16. Runningback Kevin Knevel sorgte letztlich mit einem 70-Meter-Lauf, bei dem er mehrere Shamrock-Defensivspieler austanzte, für den Endstand.

Head-Coach Achim Otto war zufrieden. „Ich hatte vor den Shamrocks gewarnt, die gegen uns immer alles in die Waagschale werfen. Aber die Jungs haben das stark gemacht und verdient gewonnen“, sagte er.

Mit 8:0-Punkten führen die Greyhounds die Verbandsliga-Tabelle vor den Sauerland Mustangs (6:2) an. Am 1. Juli geht es für die Greyhounds mit einem Heimspiel gegen die Bochum Rebels weiter, die mit 4:4-Punkten auf Platz vier liegen. lars

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