Golfer bleiben hoffnungsvoll

Herren und Damen des GC Bergisch Land belegen noch die Abstiegsplätze.

Wuppertal. Der zweite Spieltag der zweiten Golf-Bundesliga lief für die Damen wie auch die Herren des GC Bergisch Land nicht optimal. Sie belegten in ihren Fünfergruppen jeweils den vierten Platz und nehmen diesen Rang auch in der Gesamtrechnung ein — also den ersten von zwei Abstiegsrängen. Doch bei drei Spielen, die noch ausstehen, sind weder Damen-Captain Larissa Skodda noch Herren-Playing-Captain Jens Geweke beunruhigt: „Das schaffen wir schon“, lautet der Tenor.

Die Damen gastierten beim GC Gütersloh und hatten zunächst Grund, sich über die 74 von Deborah Wehle zu freuen. „Debbi hat ihr bestes Ergebnis um vier unterspielt“, lobte Skodda, deren 77er Runde (bei Platzstandard 72) sich ebenfalls sehen lassen konnte. Doch die weiteren Resultate einschließlich der Ergebnisse in den Vierern erbrachten 48 Schläge über Par (Platzstandard) und nach dem vorzüglichen zweiten Platz im ersten Turnier nur den vierten Platz.

„Ich bin sicher, dass wir das am 11. Juni in Mülheim/Ruhr korrigieren werden“, ist Skodda hoffnungsfroh. „Dritter wollen wir zumindest werden, und wenn der zweite Platz herausspringt, umso besser.“

Die Hoffnungen auf eine wesentliche Verbesserung der Tabellenposition fußt vor allem auf dem letzten Spiel: Dann ist der Golfclub Bergisch Land am 6. August Gastgeber der anderen vier Teams. „Ich weiß, dass den anderen Mannschaften unser Platz mit seinen vielen Bergen absolut nicht liegt. Da kann man dann wirklich von einem Heimvorteil sprechen.“

Eine Rückkehr in die Eliteklasse, die die GCBL-Damen vor mehr als zehn Jahren mal beherrscht und sogar dreimal Europacup-Sieger geworden sind, steht derzeit nicht auf dem Plan. „Wir hätten für die erste Bundesliga auch gar nicht die Mannschaft“, stellt Larissa Skodda illusionslos fest.

Die Herren des GCBL spielten beim GC Hösel und belegten gleichfalls Rang vier, obwohl Tom Westenberger mit einer 71 den Platzstandard einstellte und Profi Ralf Geilenberg mit einer 73 ebenfalls aufhorchen ließ. „Insgesamt haben wir nicht unsere Normalform gefunden“, meint Jens Geweke selbstkritisch dazu, dass man nach den Einzeln mit insgesamt 34 Schlägen über Par blieb. Was ihn jedoch maßlos ärgerte, war, dass das Spiel noch vor den Vierern wegen Regens schon um 12.30 Uhr abgebrochen und lediglich das Einzelergebnis gewertet wurde. „Auf anderen Plätzen wurden die Vierer noch um 17 Uhr auf den Platz geschickt, weil es zu dieser Jahreszeit ja lange genug hell ist.“ Für Geweke besonders ärgerlich: Er war diesmal nur für die Vierer nominiert und musste tatenlos die Heimreise antreten.

„Am 11. Juni spielen wir beim Golf- und Landclub Köln und wollen es besser machen.“ Und auch die Herren freuen sich schon auf den 6. August, wenn am letzten Spieltag die Konkurrenz zu Gast auf dem Platz „zu den sieben Eicken“ ist.