GA-Pokal: SV Bayer möchte ins Finale daheim

Fußball : GA-Pokal: SV Bayer möchte ins Finale daheim

Im Traditionswettbewerb wird am Sonntag das Achtelfinale gespielt. Bayer ist Endspielgastgeber.

Mit dem Achtelfinale beginnt am kommenden Wochenende die heiße Phase im Fußball-GA-Pokal, den Westdeutsche Zeitung und Fußballkreis in diesem Jahr zum 60. Mal ausspielen. Bis zum Finale am 28. Juli, das in diesem Jahr erstmals wieder in einem 90-Minuten-Match ausgetragen wird, geht es dann Schlag auf Schlag. Stattfinden werden Finale (15.30 Uhr) und Spiel um Platz drei (12.30 Uhr)   beim SV Bayer in der Rutenbeck, der sich neben dem SSV Germania um die Ausrichtung beworben hatte. Da auf dem Freudenberg der Kunstrasenplatz noch auf unabsehbare Zeit wegen der Verklumpung des Granulats gesperrt ist, blieb Bayer als Bewerber übrig.

Und der Gastgeber darf sich mit seiner vor der Saison noch einmal verstärkten Mannschaft durchaus Hoffnungen machen  weit zu kommen. Zunächst einmal hat die Mannschaft von Trainer Lucianio Verladi, der mit Martin Lyttek, Nico Sudano, Andy Seemann und den Schättler-Brüdern etliche Spieler in seinen Reihen hat, die den GA-Pokal schon einmal gewonnen haben, am Sonntag aber die Hürde Jägerhaus-Linde zu nehmen. Der künftige Rivale in der Kreisliga A muss sich nach dem Abstieg aus der Bezirksliga unter seinem neuen Trainer Richard Wehr erst einmal finden und setzt dabei vor allem auf Spieler aus der erfolgreichen eigenen zweiten Mannschaft, die nun hochgezogen werden.

Die Partie beim SV Bayer findet wie sieben der acht Achtelfinalspiele am Sonntag um 15 Uhr statt - die geballte Ladung Fußball also. Nur das Niederberg-Duell Rot-Weiß Wülfrath gegen Union Velbert ist in Absprache beider Klubs auf Freitag vorgezogen worden. Um eine Verlegung seiner Partie bei den Sportfreunden Dönberg hat sich auch Pokalverteidiger Cronenberger SC bemührt. „Aufgrund von Verletzungen und Urlaub bekommen wir früher  gar keine Mannschaft zusammen“, entschuldigt sich Dönbergs Trainer Günney Kocaman. So wird auch diese Partie am Dönberg am Sonntag um 15 Uhr stattfinden –   der Oberliga-Aufsteiger aus Cronenberg muss sich zweiteilen. „Wir haben zeitgleich schon lange Blitzturnier bei Krefeld Fischeln ausgemacht, schade, dass sich das GA-Pokalspiel nicht verlegen ließ“, sagt CSC-Trainer Peter Radojewski. Er nimmt aber die Herausforderung an, auch wenn es ohne zweite Mannschaft, die der CSC nicht mehr besitzt, schwierig wird, zwei volle Teams zu bestücken. Gut, dass der CSC zur neuen Saison zahlreiche A-Jugendspieler hochgezogen hat. Spannend dürfte das Spiel auf Dönberg so durchaus werden, auch wenn die Zuschauer nicht auf die erste CSC-Garde hoffen dürfen.

Möglichst schnell in den Wettkampfmodus kommen möchte Trainer Daniele Varveri mit Bezirksligist TSV Ronsdorf. Weil die Mannschaft nach der Meisterschaft noch Relegation gespielt hatte, hat er erst am Montag mit der Vorbereitung begonnen. Am Donnerstag wird er die auf sechs Positionen veränderte Mannschaft erstmals im Freundschaftsspiel in Schwelm testen, am Sonntag gibt es dann im GA-Pokal auf der Asche an der Clausewitzstraße beim Kreisliga-A-Aufsteiger Hellas einen Charaktertest. Varveri will unbedingt weiterkommen, hat er den GA-Pokal doch fest in die Vorbereitung integriert.

Zu Hause statt auf der Asche am Rott darf Landesliga-Absteiger FSV Vohwinkel antreten, denn Gegner Viktoria Rott hat das Heimrecht getauscht. Wohl in der Hoffnung, dass bis dahin der Umbau des eigenen Platzes zum Kunstrasen begonnen hätte. Doch die Vergabe ist noch nicht erfolgt. Noch prüft das Rechtsamt der Stadt das Ergebnis der Ausschreibung.

Achtelfinale:

Freitag, 19.30 Uhr:

RW Wülfrath - SV Union Velbert

Sonntag, 15 Uhr

Bayer W’tal - Jägerhaus-Linde

SF Dönberg - Cronenberger SC

BV 1885 Azadi - E. Dornap

FK Jugoslavija - SC Sonnborn

Hellas W’tal - TSV Ronsdorf

FC Polonia - ASV W’tal

FSV Vohwinkel - Viktoria Rott

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