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Fußball / CSC: Träumen ist erlaubt

Fußball / CSC: Träumen ist erlaubt

Am Dienstagabend (Anstoß 19 Uhr) trifft der Niederrheinligist im Pokal-Viertelfinale auf den 1. FC Kleve.

Wuppertal. Es ist angerichtet für das Viertelfinale um den Fußball-Niederrheinpokal. Im dritten Anlauf kann heute Abend (19 Uhr, Horst-Neuhoff-Sportplatz an der Hauptstraße) endlich die Partie zwischen dem Cronenberger SC und dem 1.FC Kleve über die Bühne gehen. Der Gewinner der Partie ist nur noch zwei Siege von der DFB-Pokal-Hauptrunde entfernt.

Im Niederrheinpokal- Halbfinale wartet bereits Niederrheinligist VfB Speldorf. Im Endspiel trifft der Gewinner auf den Sieger der Partie Rot-Weiß Essen gegen den WSV. Eine Konstellation, die also vor allem für den CSC einen großen Reiz hätte und zudem recht lukrativ ist. Angesichts der 100 000 Euro, die jeder Verein erhält, wenn er in die DFB-Pokalhauptrunde einzieht, ist Träumen erlaubt.

Doch zuvor muss der CSC heute mit Kleve einen dicken Brocken aus dem Weg räumen. "Wir spielen zwei Klassen tiefer und sind klarer Außenseiter. Einfach so weghauen lassen wir uns aber nicht", sagt CSC-Trainer Bert Holthausen über die Ausgangsposition im Duell David gegen Goliath auf Kunstrasen.

Am vergangenen Sonntagmorgen übte der CSC bereits seine Rolle gegen den NRW-Ligisten SSVg Velbert. Abgesehen von zwei entscheidenden Fehlern im Defensivbereich, die beide zu Gegentreffern führten, war die 1:3-Niederlage ein zufrieden stellender Test. "Wir müssen gegen Kleve solche Fehler vermeiden und die Anfangsphase ohne Gegentor überstehen. Je länger die Partie unentschieden steht, umso größer werden dann unsere Chancen", sagt Holthausen, der seinen Spielern durchaus eine Überraschung zutraut.

Das sei bei Cronenberg gegen Kleve nicht anders, als bei Sandhausen gegen Bayern München. Zumal der Druck bei den höherklassigen Gästen liegt. Die laufen in der vierten Liga ihren eigenen Ansprüchen seit Monaten hinterher, haben sich aber für die Rückrunde einiges vorgenommen.

Doch die Hoffnung auf eine Aufholjagd bekam am vergangenen Samstag gleich einen Dämpfer. Beim 2:5 gegen Borussia Dortmund II waren die Klever chancenlos. Der bekannteste Akteur der Gäste sitzt auf der Trainerbank und heißt Arie van Lent (ehemaliger Bundesligaprofi bei Borussia Mönchengladbach).

Auf dem Platz stehen mit Leuten wie Ex-Profi Marcel Podszus (Fortuna Düsseldorf) oder dem ehemaligen WSV-Spieler Daniel Voigt ebenfalls keine Unbekannten. Und dass die Klever durchaus auch im Pokal eine Runde weiterkommen wollen, dokumentiert die Tatsache, dass Assistenztrainer Werner Buttgereit den CSC gegen Velbert beobachtete.