Handball-Bundesliga: Für die Nationalspieler gibt es einen Nachschlag

Handball-Bundesliga : Für die Nationalspieler gibt es einen Nachschlag

Nicht alle BHC-Akteure dürfen schon in die verdiente Sommerpause.

Ein Selfie dort, eine Unterschrift hier,  ein netter Wortwechsel - entspannt läuft die Saisonabschlussfete des BHC auf dem Vorplatz des ISS Doms, wo nach dem Spiel noch rund 300 Fans mit der Mannschaft ein Stündchen verweilen. Mehr ist allerdings für die meisten Spieler auch nicht drin, denn nach einer langen Saison wollen sie nach Hause, in den Urlaub  oder zu ihrer Nationalmannschaft. Für Jeffrey Boomhouwer, Leos Petrovsky, Tomas Babak, Milan Kotrc  und Arnor Gunnarsson stehen noch EM-Qualifikationsspiele an. Die Tschechen Babak, Kotrc und Petrovsky fahren im Anschluss noch gemeinsam im Auto nach Prag, wo am Montagmorgen schon die erste Einheit mit der Nationalmannschaft ansteht. „Nach einer solchen Saison bin ich ganz schön müde, aber für die zwei Spiele muss es noch reichen“, sagt Babak, der mit Tschechien nach bisher drei Siegen und einer Niederlage auf einem sehr  guten Weg zur EM ist. Genau wie Arnor Gunnarsson mit Island. Gegen Flensburg hatte der 31-Jährige sich erneut in Topform gezeigt, war bei fünf Siebenmetern eiskalter Vollstrecker gewesen und hatte mit drei weiteren Treffern von Außen sein Saisonkonto auf 173 geschraubt - Platz sieben in der Liga-Rangliste.

Linus Arnesson hat wegen seiner Leistenverletzung die beiden Länderspiele mit Schweden abgesagt, Landsmann Max Darj weilte am Sonntag schon in Göteborg, wo seine Hand noch einmal untersucht werden soll - Operation wahrscheinlich. Am 10. Juli beginnt beim BHC wieder  die Vorbereitung, die Nationalspieler steigen erst fünf Tage später ein.  gh/trd

Mehr von Westdeutsche Zeitung