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FSV Vohwinkel feiert den Klassenerhalt und besiegt den Spitzenreiter​

Fußball-Landesliga : FSV Vohwinkel feiert den Klassenerhalt und besiegt den Spitzenreiter

Landesligist schlägt den MSV Düsseldorf nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3. Nach dem vierten Sieg in Folge sind die Füchse drei Spieltage vor Saisonende aller Sorgen ledig. Turbulente Schlussphase.

Bereits am Freitagabend nach der Niederlage der SG Unterrath beim SC 1911 Kapellen-Erft konnte der FSV rechnerisch nicht mehr absteigen und feierte den Klassenerhalt „auf der Couch“. Dass die Elf von Marc Bach dann am Sonntag gegen Tabellenführer und Aufsteiger MSV Düsseldorf beim hochspannenden 4:3 (1:3) noch einmal ein Statement abgab, freute auch den Trainer: „Ich bin maximal stolz auf die Jungs. Da war seit der Winterpause, als wir sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hatten, so viel Druck auf dem Kessel, und dann haben wir es bereits drei Spieltage vor Schluss geschafft“, so Bach. Vier Siege in Folge und nur eine Niederlage aus den letzten elf Spielen sprechen eine deutliche Sprache und für den Teamgeist, der sich immer mehr entwickelt hat. Gegen Düsseldorf kamen die Füchse allerdings schwer in die Partie. Es fehlten zunächst Spannung, Kompaktheit und die Mentalität. Ex-Profi Assani Lukimya mit seinen Treffern zum 1:0 (8.) und 3:0 (22.) ebenso wie Rafu Numakunai, der in der 18. Minute das 2:0 erzielt hatte, sorgten so für einen scheinbar uneinholbaren Düsseldorfer Vorsprung. Auch der Anschlusstreffer von Toni Zupo (42.) auf Zuspiel von Kevin Momayi schien den Spitzenreiter nicht zu gefährden. Doch Bach fand erneut die richtigen Worte, sodass seine Mannschaft motiviert aus der  Pause kam und in einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit unmittelbar nach Wiederanpfiff durch Denis Arslan auf 2:3 verkürzte. In der Folgezeit drängten die Düsseldorfer auf das 4:2, doch FSV-Keeper Pascal Peinecke vereitelte dies mit einigen Glanztaten. Als Anastasios Kostikidis in der 90. Minute nach einem Eckstoß beide Innenpfosten getestet hatte, war Sebastian Jansen im Nachsetzen zur Stelle. Und es kam noch besser: In der Nachspielzeit erzielte Momayi nach toller Umschaltaktion über Zupo den 4:3-Siegtreffer.

FSV: Peinecke, Tepel (68. Kostikidis), Salkovic, Korpilla, Silva, Momayi, Jansen, Rehmes (86. Poccia), Zupo, Arslan (72. Manata), V. Baudenbacher. ryz