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FSV und CSC gegen direkte Konkurrenten

FSV und CSC gegen direkte Konkurrenten

Fußball-Oberliga: Vohwinkel erwartet den 16. Fischeln.

FSV Vohwinkel - VfR Krefeld Fischeln (Sonntag 14.30 Uhr Lüntenbeck). Im Kellerduell zweier abstiegsbedrohter Mannschaften empfängt der FSV Vohwinkel, derzeit auf dem Relegationsplatz 15 positioniert, den VfR Krefeld-Fischeln, der nach langer Verletzungsmisere bis auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist. „Rechtzeitig sind bei den Krefeldern viele wichtige Spieler wieder fit geworden, so dass am Sonntag eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen wird, als in den Vorwochen“, erwartet FSV-Trainer Marc Bach eine schwierige Aufgabe. Nach einem 0:2-Pausenrückstand erkämpften sich die Krefelder am vergangenen Spieltag gegen den VfB Hilden in den Schlussminuten noch ein 2:2. Maßgeblichen Anteil hatten dabei die Rekonvaleszenten Kevin Breuer, Christos Pappas und Dominik Oehlers, die erst zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurden. Die Füchse hatten dagegen beim Tabellenzweiten Düsseldorf-West nicht das Glück des Tüchtigen und unterlagen 1:2. Sieben sieglose Spiele in Folge, davon fünf Niederlagen, seien zwar eine Belastung, so Bach, doch gehe man optimistisch in die Partie: „Es geht für beide um viel, wer verliert, wird wohl in der Winterpause auf einem Abstiegsplatz stehen.“ Beim FSV fehlt neben Benny Cansiz und Toni Musto auch Toni Zupo. ryz

1. FC Bocholt - Cronenberger SC (Sonntag, 14.30 Uhr, Hünting). Auch der CSC spielt gegen ein Team, das aktuell Konkurrent im Abstiegskampf ist, doch die Aufgabe für den Tabellen-16. dürfte ungleich schwerer werden. „Vom Potenzial her sehe sie eher auf Augenhöhe mit Velbert, gegen die sie ja zuletzt auch 1:1 gespielt haben“, sagt CSC-Trainer Peter Radojewski. Diese Partie und die beiden klaren Siege zuvor scheinen anzudeuten, dass die Mannschaft um ihre Torjäger Philipp Goris (elf Treffer) und Andre Bugla (sieben) langsam in die Spur kommt. Aktuell hat sie aber nur vier Punkte mehr als der CSC. „Umso wichtiger wäre es, dort etwas mitzunehmen“, sagt Radojewski, der darauf verweist, dass man schon einige überraschende Auswärtspunkte geholt hat. Er hofft darauf, Stürmer Timo Leber wieder einsetzen zu können, der nach langer Verletzungspause gegen Monheim einen tollen Einstand hatte, aber ein dickes Knie davontrug und bis Donnerstag nicht trainieren konnte. Tim Schättler biete sich nach seinem Achillessehnenriss wieder als Alternative an. Ansonsten müssten nun die Routiniers vorangehen. Gut, dass Markus Becker und Jens Perne wieder voll mittrainieren konnten. gh