Fußball-Landesliga: FSV: Günter Abel löst Trainer Thomas Richter ab

Fußball-Landesliga : FSV: Günter Abel löst Trainer Thomas Richter ab

Abstiegsbedrohter Landesligist verpflichtet Ex-Profi Günter Abel. CSC gegen Jüchen unter Zugzwang.

Nach fünf Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz hat Fußball-Landesligist FSV Vohwinkel einen Wechsel auf der Trainerposition vorgenommen. Günter Abel (53), von 1993 bis 1995 Mitspieler von FSV-Sportdirektor Holger Gaißmayer in Oberhausen, soll versuchen, das Ruder noch herumzureißen und das Durchrutschen des letztjährigen Oberligaabsteigers in die Bezirksliga zu verhindern.

„Da ist kein Groll. Bei einer solchen Niederlagenserie greifen nun einmal die Mechanismen des Geschäfts“, sagte Richter, der am Dienstag vom Vorstand und Gaißmayer zum Gespräch gebeten worden war. „Alle sportlichen Maßnahmen, die ich getroffen habe, haben nicht gegriffen, vielleicht kann man so ja noch einmal einen neuen Impuls setzen“, sagte Richter, mit dem der FSV gerade noch bis 2020 verlängert hatte. „Er ist bis zum Saisonende freigestellt, danach muss man sehen, ob er vielleicht eine andere Aufgabe in verantwortlicher Position übernimmt“, sagte der FSV-Vorsitzende Kalla Zorr und ergänzte: „Das ist uns allen nicht leicht gefallen. Zu gegebener Zeit werde man sich zusammensetzen und übr die zukünftige Planung sprechen.

Nun hofft man, dass Abel, wie schon an anderen Stationen, den Feuerwehrmann spielen kann. Die längste Zeit hatte er von 2008 bis 2015 beim VfB Homberg verbracht. Am Donnerstag im Heimspiel gegen den Tabellenfünften VSF Amern (Anstoß 20 Uhr, Lüntenbeck) wird er zum ersten Mal beim FSV auf der Bank sitzen. „Das wären Bonuspunkte, aber danach müssten wir schon alle sechs Spiele gewinnen“, Kalla Zorr.

Ausrutscher kann sich auch der Cronenberger SC nicht mehr erlauben, will er den Traum vom Aufstieg wach halten. Gegen den Tabellen-15. Jüchen-Garzweiler, den man ebenfalls am Donnerstag um 20 Uhr als nur noch Tabellen-Dritter an der Hauptstraße empfängt, zählt nur ein Sieg, wie Trainer Peter Radojewski weiß. Dabei hat er nur zwölf gesunde Spieler aus dem Landesliga-Kader zur Verfügung. Mit Niklas Burghardt, Eliot Cakolli, Sufian Abou-Laila (alle verletzt) und Pierre Bouding (Rotsperre) fehlt eine komplette Abwehrreihe. „Wir werden eben improvisieren, sagt Radojewski. Der Gegner, gegen den man im Hinspiel mit 2:3 verloren hatte, sei nicht zu unterschätzen. gh

(gh)
Mehr von Westdeutsche Zeitung