Wuppertaler Amateurfußball Fortunas Damen siegen im Derby beim Wuppertaler SV

Wuppertal · Stark besetztes Bezirksliga-Mannschaft aus Nächstebreck behält beim neu formierten Team des WSV knapp die Oberhand. Schlusslicht Linde gibt Sieg noch aus der Hand.

 Susanne Bonnemeier erzielte die Führung für Fortuna Wuppertal im Derby beim WSV. Am Ende gewannen die Nächstebreckerinnen auch.

Susanne Bonnemeier erzielte die Führung für Fortuna Wuppertal im Derby beim WSV. Am Ende gewannen die Nächstebreckerinnen auch.

Foto: Oelbermann Fotografie/Oelbermann Fotografie / Florian Schmidt

Fußball-Bezirksliga, Frauen, Wuppertaler SV – TSV Fortuna II 2:3 (1:2). Nach der großen Unruhe in der Winterpause startet die Frauen-Mannschaft des WSV mit einer Derby-Niederlage gegen Fortuna ins Jahr 2024. Der neue Trainer Sebastian Schorre hält diese für sehr unglücklich. „Wir waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, haben die Überlegenheit aber nicht in Tore umzumünzen können“, sagt er. Das machten die Gäste von Fortuna besser. Susanne Bonnemeier brachte Fortuna nach einer guten Viertelstunde in Führung, doch Anna Rauhaus glich lediglich fünf Minuten später aus. Sina Orend vor und Astrid Eicker stellten kurz nach der Pause auf 3:1 für Fortunas Zweite. Das 3:1 fiel nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen. Der WSV gab nicht auf, scheiterte aber immer wieder an der starken Lea Hackemann im Fortuna-Tor. Laura Zimmermann verkürzte 20 Minuten vor dem Abpfiff auf 2:3, zu mehr reichte es für den WSV aber nicht mehr. „Ich bin trotzdem mit der Leistung zufrieden und optimistisch, dass wir die Rückrunde stabil durchspielen werden“, sagt Schorre. Fortuna-Trainer Gerd England sah den Sieg seiner Mannschaft als verdient an. „Es gab sicherlich Phasen, in denen das Spiel auch in die andere Richtung hätte gehen können. Uns tut der Sieg gut, ein erfreulicher Auftakt ins neue Jahr“, sagt England.

SV Jägerhaus-Linde – DJK Tusa 06 II 1:2 (1:0). Bittere und unglückliche Niederlage zum Start ins Jahr 2024 für die Frauen des SV Jägerhaus-Linde. Nachdem die Mannschaft 2023 ganze vier Punkte gesammelt hatte, war sie in der ersten Hälfte das bessere Team, vor allem kämpferisch. Christina Wagner erzielte nach einer halben Stunde die Führung. „Leider haben wir diese nicht über die Zeit gebracht“, sagt Trainerin Katja Feistel. In den letzten 20 Minuten gelangen dem Gast aus der Landeshauptstadt die beiden Treffer, um das Spiel zu drehen. Linde bleibt Tabellenletzter mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer.

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