Triathlon: Fit machen für den ersten Triathlon

Triathlon : Fit machen für den ersten Triathlon

Neun Neueinsteiger werden akribisch auf den Cross-Triathlon im September vorbereitet.

500 Meter schwimmen, 14 Kilometer Mountainbike fahren und fünf Kilometer laufen für das „Hämmerchen“ oder aber 750 Meter schwimmen, 28 Kilometer radeln und zehn Kilometer laufen für den „Bergischen Hammer“ - so lautet für die Athleten beim Sparkassen-Crosstriathlon im Schwimmbad Neuenhof, im Burgholz und auf Korzert am 15. September wieder die Aufgabe.

Neun Starter – sieben Männer und zwei Frauen – werden dabei ihre besondere Triathlon-Premiere geben. Sie sind die Teilnehmer des diesjährigen „Rookie-Projektes“ und werden von Marcus Pilters und Sandra Rossiter auf die Herausforderung vorbereitet. Wie immer ein besonderes Werbeangebot des Tri-Clubs Wuppertal, der den Cross-Triathlon bereits zum zwölften Mal veranstaltet.

Als Neulinge wurden die Rookies von den beiden Triathlon-Trainern nicht nur bereits mit Trainingsplänen versorgt. Auch besondere Techniken gehören zu den brauchbaren Tipps, mit denen die Coachs die Neulinge ausstatten. Eine vernünftige Vorbereitung ist immens wichtig. denn die Strecke kann auch ordentlich in die Beine gehen“, spricht Dietmar Grimoni vom Tri-Club Wuppertal das aus, was viele Neulinge in den vergangenen Jahren erfahren haben.

Auch der Urlaub wird
fürs Training genutzt

Sogar im Urlaub sind sowohl die Trainer als auch die Athleten aktiv. „Natürlich trainiere ich auch hier weiter. Die erste Urlaubswoche ist auf regenerative Übungen abgestimmt. Ich bin aber schon gespannt, was die Trainer für die zweite Woche an Aufgaben senden“, sagt etwa André Blejwas von Fuerteventura aus. Während der Softwareentwickler dank eines flexiblen Arbeitszeitmodells seiner - nach dreimaligem Schwebebahnlauf und einmaliger Teilnahme am Xletix-Hindernislauf im Steinbruch Dornap – neuen Herausforderung gut folgen kann, muss Tobias Herbold zusehen, wie er Beruf und Training unter einen Hut bekommt. „Gerade die Schwimmeinheiten stellen mich vor große Herausforderungen“, gesteht der Kinderarzt in Barmen, noch Nachholbedarf zu haben. Zumal durch die Aktivitäten rund um die Abitur-Feierlichkeiten seines Sohnes die Prioritäten zwischenzeitlich anders gesetzt werden mussten.

Allerdings hat der Dönberger extra sein Fahrrad mit nach Frankreich genommen, um wenigstens die Lauf- und Radeinheiten zu erfüllen. Nach den Ferien will er sich auch verstärkt um das Schwimm- und das so genannte Koppeltraining, bei dem die Übergänge von einer zur anderen Disziplin trainiert werden, kümmern.

Beruf, Familie und Training
unter einen Hut bringen

„Der zeitliche Aufwand ist schon extrem. Da kann ich verstehen, dass die Teilnehmer mit Familie noch eine besondere Schwierigkeit bewältigen müssen“, spricht Marian Kämpchen seinen Rookie-Partnern ein besonderes Lob aus. Der Ingenieur hat diese Probleme als „lediger Single“ nicht und ist froh, sich die Zeit einteilen zu können. Das mache sich gerade bei den Schwimmeinheiten besonders bezahlt, sagt der Heckinghauser und spricht den Coaches ein riesiges Lob aus.

„Wie die Jungfrau zum Kinde“, erklärt Tim Backeshoff, sei er mit seinem Kumpel zum Rookie-Projekt gekommen. „Wir waren vergangenes Jahr während des Wettkampfs oben auf der Trasse und gleich begeistert. Eigentlich wollten wir uns lediglich für den Triathlon anmelden, haben allerdings gedacht, das wäre die Anmeldung“, berichtet der 36-jährige von einer, im Nachhinein interessanten Verwechslung.

Die Trainer zeigen sich mit den Leistungen, vor allem aber mit dem Engagement der Teilnehmer sehr zufrieden. „Es ist wirklich gut zu sehen, dass die Rookies engagiert bei der Sache sind. Daher ist die Freude über die Entwicklungen umso größer“, sagt Sandra Rossiter, die für das Schwimmtraining verantwortlich ist. Sie ist sicher, dass alle das Ziel beim Cross-Triathlon locker erreichen werden.

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