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Feldhandball feiert fröhliche Renaissance im Wuppertaler Höfen​

Feldhandball : Feldhandball feiert fröhliche Renaissance

Sechs Teams beim Brinkmann-Cup im Höfen.

Nach zwei Jahren Pause feierten die Freunde des nostalgischen Feldhandballs „im Höfen“ ein Wiedersehen. Mit sechs Teams konnte das Arthur-Brinkmann-Turnier die Teilnehmerzahl gegenüber den vorherigen Auflagen sogar steigern und zog zudem rund 400 Zuschauer an. Auch wenn das Finale, in dem sich die Mannschaft aus Solingen mit 7:6 gegen die Cronenberger TG durchsetzte, an Spannung kaum zu überbieten war, war offensichtlich, dass allen Beteiligten der sportliche Wettkampf nur als Nebenaspekt diente und das Miteinander noch wichtiger war. „Man kommt hier nicht hin, um zu gewinnen, sondern miteinander zu feiern, und nach zwei Jahren ist es wieder super, was die Leute hier auf die Beine gestellt haben“, sagte Niklas Stratenschulte, der mit seinem Vater Frank mit dem HSV Wuppertal angereist war. Die Unterbarmer hatten mit Jasmin Sander sogar eine Frau in ihren Reihen. Die schenkte den Männer einige Tore ein. Das brachte CDG/DAV-Chefin Ulrike Glombitza, die Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten für die gerade in die Landesliga aufgestiegenen Frauen führte, auf die Idee, im kommenden Jahr mit einem Mixed-Team an den Start zu gehen. „Es macht einfach großen Spaß, Leute wiederzutreffen, die man lange nicht mehr getroffen hat“, sagte die Ehrenamtlerin. Während man bei der Suche nach dem besten Spieler und Torhüter unterschiedlicher Meinung sein konnte, krönten alle Mannschaften einstimmig den besten Schnurrbart des Turniers, den ein Solinger Spieler in bester Kaiser-Wilhelm-Manier trug. Schon am kommenden Freitag (19 Uhr) soll an gleicher Stelle - im Vereinsheim der Grün-Weißen – beim vereinsübergreifenden Nostalgischen Stammtisch der Handballer wieder über aktuelle und alte Zeiten des Handballs gesprochen werden. e.ö.