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Ein Turnier mit zahlreichen „Stammgästen“

Ein Turnier mit zahlreichen „Stammgästen“

TC Rot-Gold veranstaltete die achte Auflage seines Senioren-Doppel-Wettbewerbs.

Wuppertal. Das Klaus-Fleck-Turnier für Herren-Doppel 60 zum Gedenken an einen Idealisten, der seinem Verein TC Rot-Gold in den verschiedensten Funktionen gedient hat, wurde nunmehr zum achten Mal ausgetragen. Weil aber etliche „Stammgäste“ zwischenzeitlich die 60 weit hinter sich gelassen haben, gab es in diesem Jahr erstmals parallel dazu auch ein Herren-70-Turnier, das von Jürgen Echterhagen vorbildlich organisiert wurde.

Am ersten Tag des Wettbewerbs stand Echterhagen jedoch vor einem erheblichen Problem, schüttete es doch wie aus Eimern, und die benachbarte Halle am Eskesberg war vom Betriebssport belegt. Doch bei Blau-Weiß in der Beek war Raum in der Herberge, und die ersten Spiele der beiden Konkurrenzen mit je acht Doppeln konnten auf Teppichboden stattfinden.

Am Sonntag war das Wetter besser, und da die Plätze an der Nützenberger Straße über eine ausgezeichnete Drainage verfügen, wurde wieder auf roter Asche um den Sieg gekämpft.

Mit der Setzliste hatte der Veranstalter übrigens einen guten Riecher bewiesen, denn in den Endspielen standen sich jeweils die an Nr. 1 und Nr. 2 gesetzten Doppel gegenüber.

In der Kategorie Herren 70 trafen Friedel Caplan und Jürgen Stoltefuß (beide SV Bayer) auf ihre Vereinskameraden Harry Kamann und Manfred Sigmund und mussten nach einem souveränen 6:1 im ersten Satz alles geben, um mit 7:6 den Turniersieg zu schaffen. Dritte wurden die Rot-Gold-Cracks Friedhelm Limberg und Manfred Stein.

Bei den Herren 60 lautete das Finale Klaus Pöcking (SV Bayer) und Helmut Petri (NBV Velbert) gegen Udo Hoffmann (Rot-Gold) und Dirk Sondermann (BWE), der sich vor allem am Netz als „Fuchs“ erwies. 6:3 und 6:1 gewannen Hoffmann/Sondermann, und Platz drei belegten Jochen Ganns und Jürgen Winterberg vom TC Schwarz-Gold.

Für viele der Turnierteilnehmer diente das Klaus-Fleck-Turnier als Aufwärmphase für die Stadtmeisterschaften, die wohl auch zu einigen Revanche-Duellen genutzt werden. fwb