Fußball-Landesliga: Duell der Kronprinzen steigt in Cronenberg

Fußball-Landesliga : Duell der Kronprinzen steigt in Cronenberg

In der Fußball-Landesliga kommt es am Sonntag zum Derby CSC gegen Vohwinkel.

Das Spiel des Tages im Wuppertaler Amateurfußball findet am Wochenende in Cronenberg statt. Dort treffen mit Gastgeber Cronenberger SC und dem FSV Vohwinkel die Nummer zwei und drei hinter Platzhirsch WSV zum Landesliga-Duell aufeinander (Anstoß: 14.30 Uhr, Hauptstraße). Für eine ordentliche Kulisse dürfte nicht nur das angesagte gute Wetter sorgen, sondern vor allem die reizvolle Konstellation. Zwar bezeichnet Vohwinkels Trainer Thomas Richter den Tabellenzweiten Cronenberg als klaren Favoriten, und CSC-Trainer Peter Radojewski nimmt diese Rolle auch an. Doch die Lücke zwischen beiden Mannschaften ist sicher kleiner geworden seit dem klaren 4:0-Sieg der Cronenberger im Hinspiel.

„Die Hinrunde hat gezeigt, dass sie qualitativ zulegen müssen, das haben sie im Winter aber auch getan“, sagt Radojewski über den FSV. Er erweist damit nicht nur seinem Ex-Spieler Jens Perne, der zu den Füchsen gewechselt ist und dort nun im Mittelfeld die Fäden ziehen soll, Respekt, sondern auch den übrigen Neuen wie Toni Zupo oder Sandro Avanzato. „Beide brauchen die Punkte, insofern werden wir das Spiel sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, versichert Radojewski.

Nominell ist seine Mannschaft, die die Rückkehr in die Oberliga als klares Ziel formuliert hat, mit Spielern wie Ercan Aydogmus, Sercan Er, Marvin Mülhause, Dominik Heinen oder Davide Leikauf sicher stärker besetzt, hat allerdings auf der Torwartposition ein Problem. Im Kasten steht auch gegen den FSV Philip Walz, der eigentlich Torwarttrainer ist. Stammkeeper Damir Ivosevic ist aber noch verletzt und Florian Ricken nicht spielberechtigt. Beim 4:3 gegen Odenkirchen habe Walz seine Sache ordentlich gemacht, an den Gegentoren keine Schuld, attestiert ihm Radojewski, und setzt darauf, dass sein Team gegen Vohwinkel besser verteidigt.

Eine Steigerung verlangt auch FSV-Trainer Thomas Richter nach der jüngsten 1:3-Niederlage gegen St. Tönis. „Natürlich haben wir an Qualität gewonnen, aber nach der 1:0-Führung zur Pause sind wir wieder in alte Muster verfallen“, kritisiert er und erwartet gegen den CSC wieder mehr Kompaktheit. Dabei soll Kapitän Moritz Winter nach abgelaufener Gelbsperre helfen. „Das ist eine echte Standortbestimmung für uns, ob wir schon mit einem solchen Spitzenteam wie Cronenberg es ist, mithalten können“, so Richter. Im unheimlich engen Mittelfeld der Tabelle steht er mit seiner Elf auf Platz 14 nur vier Punkte über dem Strich. Punkte gegen Cronenberg einzuplanen sei da sicher vermessen: „Aber es ist ein Derby, und natürlich wollen wir etwas holen“, schickt er kämpferisch hinterher.