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DT Baskets müssen noch Lehrgeld zahlen

DT Baskets müssen noch Lehrgeld zahlen

Beim 67:95 gegen Salzkotten ausgespielt. VSTV-Damen treffen nicht.

1. Regionalliga, Herren, TV Salkotten — DT Ronsdorf 95:67.
Trotz der klaren Niederlage beim Heimdebüt standen die Vorzeichen für die DT in Salzkotten eigentlich nicht schlecht, denn die Ronsdorfer konnten komplett antreten, also auch mit Sven Sarcevic nach überstandener Schleimbeutelentzündung. Die Ronsdorfer hatten sich vorgenommen, aggressiv zu verteidigen, mussten gegen die erfahrenen Gastgeber aber dabei Lehrgeld bezahlen. Nicht weniger als 14 Freiwürfe versenkte Salzkotten im ersten Viertel und legte da schon den Grundstein zum Erfolg. „Dabei sind wir mit der Einstellung unserer Spieler total zufrieden. Dem Lernprozess in dieser Liga muss man Zeit geben“, sagte das Trainergespann Marek Twarog/Gordon Geib nachher übereinstimmend. Immerhin gestattete man Salzkotten im zweiten Viertel nur elf Punkte und kam etwas heran. Doch als die Gastgeber im dritten Viertel auch gegen die zuvor gut funktionierende Zonenverteidigung der DT immer wieder Lösungen fanden, war den Ronsdorfern der Zahn gezogen. Frust gegenüber dem Schiedsrichter kam nun hinzu. „Auch daraus müssen wir lernen“, so Geib, der schon zum Heimspiel am Samstag gegen die ebenfalls noch punktlose BBG Herford (18 Uhr) auf Besserung hofft. DT: Williams (2), O. N’jai, Jovanovic (16), Twarog (15), Brückmann (11), Marinkovic (6), Geib (15), Braun, Reinboldt, A. N’jai, Sarcevic.

Regionalliga-Damen, VSTV — TV Bensberg 55:66.

Große Enttäuschung bei Vohwinkels Basketballerinnen nach dieser unnötigen Niederlage. „Uns fehlte zwar mit Routinier Meike Malz eine wichtige Spielerin, aber wir hätten auch ohne sie gewinnen müssen“, sagte Trainer Mike Carlson. Das Spiel seiner Mannschafts sei gar nicht einmal schlecht gewesen, lediglich die Trefferquote schlicht „unterirdisch“. Besonders den Neuen im merkte man die Nervosität an. Paula Sperlich etwa sei gegen ihre Ex-Club verkrampft und habe sonst sichere Korbleger verfehlt. Bei der Erstliga-Reserve des Herne TC steht der VSTV nun am Samstag (20.15 Uhr) vor einer noch schwierigeren Aufgabe und muss sich steigern. Red