Drei Fragen an Geschäftsführerin Simone Osygus vom SV Bayer

Drei Fragen an Geschäftsführerin Simone Osygus vom SV Bayer

Drei Fragen an Geschäftsführerin Simone Osygus vom SV Bayer.

Wie sieht Ihr Fazit der Titelkämpfe aus Wuppertaler Sicht aus?

Simone Osygus: Die Organisation ist wieder super gelaufen. Da sind wir froh, dass wir beim SV Bayer Wuppertal ein starkes Helferteam hinter uns haben. Ich möchte aber auch die Zusammenarbeit mit dem Team von Badleiter Michael Borbecker und Volkmar Schwarz vom Stadtsportbund hervorheben. Sportlich ist es schön, dass wir durch die Titel von Theresa Michalak wieder im Medaillenspiegel auftauchen. Das gibt uns Ruhe, den Nachwuchs aufzubauen.

Mit der Verpflichtung von Michalak hat sich Bayer ja zum Spitzensport bekannt, reicht das aus Ihrer Sicht, um in NRW und Deutschland wieder eine größere Rolle zu spielen?

Osygus: ist nicht nur als Aushängeschild wichtig, sondern auch als Vorbild für unseren Nachwuchs. Natürlich bleibt es unser Ziel, auch wieder eigene Talente an die nationale Spitze zu bringen. Wir haben da auch einige Hoffnungsträger, aber es ist ein schwieriger Weg, der bis zu zehn Jahren dauern kann.

Was tut der Verein, um hinter Michalak wieder breiter aufgestellt zu sein? Einige Schwimmer dort haben den Club ja zuletzt verlassen.

Osygus: Grundsätzlich ist unser Vorhaben, möglichst viele Kinder auszubilden, um dann auch eine breite Basis zu haben, aus der wir Spitzentalente entwickeln können. Die Ergebnisse bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Jugend sind für uns da sehr ermutigend. Verhindern können wir aber nicht immer, dass sie später einen anderen Ort wählen. Wenn es für sie die bessere Entscheidung ist, ist das völlig in Ordnung.

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