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Dominiert grün und weiß beim Hallenturnier auf den Südhöhen?

Dominiert grün und weiß beim Hallenturnier auf den Südhöhen?

Titelverteidiger Grün-Weiß und der Cronenberger SC gehören am Wochenende erneut zu den Favoriten.

Wuppertal. Vor einem Jahre waren es die Hallenkönige von Grün-Weiß Wuppertal, die dem Südhöhenturnier des SSV Sudberg und dem Bayer-Turnier im Januar als Sieger ihren Stempel aufdrückten. Auch in der Uni-Halle hätten sie damals zu den Titelanwärtern gezählt, wurden aber beim möglichen Triple durch die Absage der Hallenstadtmeisterschaften ausgebremst.

Klar, dass das grün-weiße Ballett aus Oberbarmen auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten gehört, wenn am Samstag ab 16 Uhr und Sonntag ab 15 Uhr das 26. Südhöhenturnier in der Alfred-Henckels-Halle steigt. „Wir wollen natürlich unsere spielerische Klasse zeigen“, sagt Michael Sickau, der im Duo mit Jean-Louis Tavarez den Landesliga-Aufsteiger aus dem Höfen trainiert. Ob er bereits wieder auf Tarkan Türkmen zurückgreifen kann, der im Sommer zum Cronenberger SC gewechselt und gerade zurückgekehrt ist, ist aber noch nicht sicher, auch wenn es von Grün-Weiß heißt, er sei für Freundschaftsspiele (dazu zählt auch die Halle) spielberechtigt.

Im Vorjahr war Bruder Hakan Türkmen mit dem Cronenberger SC der unterlegenen Finalgegner gewesen, wie auch später in der Bayer-Halle. Ihn zählt Trainer Markus Dönninghaus auch diesmal zu seinem Hallenkader und verspricht fürs Wochenende: „Wenn man schon zwei Tage in der Halle verbringt, will man auch oben stehen.“ Er werde die Spieler spielen lassen, die Lust auf die Halle hätten. Schließlich gehe es auch darum, sich für die Hallen-Stadtmeisterschaften warmzuspielen, die schon eine Woche später in der Uni-Halle stattfinden. Dann würden möglicherweise auch Serkan Er und Nino Paland mitspielen, die auf den Südhöhen wohl fehlen werden. Aber auch Samir El Hajjaj, Florim Zeciri oder Jens Perne, die definitiv spielen, bürgen für große Qualität.

So könnte es also wieder zum großen Duell Grün-Weiß gegen Grün-Weiß (Cronenberg) im Kampf um den Turniersieg kommen. Dass auch der Betonboden in der Henckels-Halle nach der Erneuerung im Sommer jetzt in freundlichem Grün-Weiß gehalten ist, könnte dafür ein gutes Omen sein.