Fußball: Die Saison soll keine Zitterpartie werden

Fußball : Die Saison soll keine Zitterpartie werden

Kreisliga A: Für SSV Sudberg, FSV II und Grün-Weiß geht es um den Klassenerhalt.

Ab dem 11. August geht es in der Fußball-Kreisliga A wieder um Punkte. Als großer Favorit geht der SV Bayer Wuppertal in die Saison, aber elf weitere Wuppertaler Klubs wollen dem Favoriten in der mit 18 Vereinen besetzten Liga das Leben schwer machen.

Ein paar Kilometer von der Bayer-Sportanlage in der Rutenbeck entfernt, sehnt sich der SSV Sudberg nach einer entspannteren Saison als der vergangenen, als man erst in letzter Sekunde den Klassenerhalt sicherte. Neu-Trainer Daniel Reuter ersetzt das bisherige Duo Korpilla/Fiore. Reuter ist ein Mann von den Südhöhen und brauchte daher bei seinem neuen Verein keine Eingewöhnungszeit.

„Ich finde hier ein ruhiges Umfeld vor. Die Jungs sind willig und machen einen prima Eindruck.“ Neben einem einstelligen Tabellenplatz am Saisonende wünscht Reuter sich die direkte Qualifikation für die Stadtmeisterschaft in der Uni-Halle - dafür müsste der SSV nach der Hinserie zu den besten, sieben Wuppertaler Teams in der Kreisliga A gehören. Dabei helfen sollen mit Peter Maibaum, Martin Islam und Lars Bartsch unter anderem drei Spieler, die in der Liga schon ihre Erfahrungen gesammelt haben.

Auch der FSV Vohwinkel II möchte die Klasse erneut halten, die Abgänge der Achse um Torjäger Christoph Biebricher, Marcel Orhan und Ali Aksoy (alle wechselten in die erste Mannschaft) schmerzt aber. „Es wird von Anfang an nur darum gehen, die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen“, schätzt Dittrich die Situation vorsichtig ein. Mit Avni Mehmeti (SV Heckinghausen), Jonas Rudolph (SSV Germania), Chris Komm (SSV Sudberg) hat der Kader der Füchse jedoch auch an Qualität dazugewonnen. Mit Markus Schönfeld hat Dittrich nach eigener Aussage außerdem „einen sehr kompetenten Mann im Trainerteam dazubekommen.“ „Wir wollen hier ein kleines, familiäres Umfeld schaffen und damit punkten“, sagt Dittrich, der stolz darauf ist, dass es keine externen Abgänge zu verzeichnen gibt.

Auch für Grün-Weiß Wuppertal brachte die vergangene Saison noch ein versöhnliches Ende. Nachdem der Abstieg nur knapp vermieden werden konnte, will sich der Fußball-A-Kreisligist nicht auf eine weitere Zittersaison einlassen. Mit Marco Cangelosi, Pascal Haase (TSV Union), Murat Yavuz, Max Marker (beide SV Heckinghausen), Benjamin Droste (VFB Schwelm), Roger Kullmann, Tim Siegemund (beide SC Uellendahl) und Leon Kickuth (SV Bayer) hat man bereits acht neue Spieler verpflichtet. mkp

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