Die CTG ließ keine Müdigkeit erkennen

Die CTG ließ keine Müdigkeit erkennen

Handball: Derby in der Verbandsliga geht an die Cronenberger.

Einzig die Kulisse stimmte nicht beim Verbandsliga-Derby zwischen der CTG und dem LTV II. Gerade mal knapp 80 Handball-Fans waren ins Schulzentrum gekommen. Sie sahen einen 26:23 (10:13)-Sieg der Gastgeber gegen den Langerfelder Nachbarn. „Wir haben in zwei Spielen binnen vier Tagen fünf Punkte geholt“, rechnete CTG-Trainer Ronny Lasch begeistert vor. Durch den Heimerfolg konnten die Dörper den direkten Vergleich, der beim Handballverband Niederrhein angewendet wird, gegen die Truppe von Marc Ross für sich entscheiden. Das Hinspiel konnten noch Marcel Oberbossel und seine Nebenleute mit einem knappen 26:25 für sich entscheiden.

LTV-Trainer Marc Ross wollte nicht von einem glücklichen Sieg der Cronenberger sprechen. Der personelle Aderlass beim LTV II wurde immer wieder deutlich. Gegen die defensive 5:1-Deckung der Hausherren fanden Christian Plaue und Co besonders im zweiten Durchgang keine Mittel. Den CTG-Spielern merkte man hingegen die Müdigkeit in Folge des Nachholspiels vom Mittwoch kaum an. Vor allem Levin Bohe, der auf der Deckungsspitze und im rechten Rückraum verantwortungsvolle Aufgaben hat, spielte 60 Minuten durch und war nicht nur wegen seiner sieben Treffer einer der Erfolgsgaranten. Wenn es diese Nominierung in der Verbandsliga gäbe, wäre er zusammen mit seinem Keeper Peter Löhe zum „Man oft the Match“ gekürt worden.

Im Lager beider Mannschaften überwiegt der Optimismus, den Klassenerhalt zu schaffen. Schließlich soll es in der Verbandsliga auch im kommenden Jahr ein Wuppertaler Derby geben.

CTG: Atay, Löhe (ab 23.) - Schächt, Biermann (3), Bons (1), Bohe (7), Röhrig (7/2), Mucha, Wenske (3), Halbach, Feltgen (n.e), Neumann, Ley (5/2).

LTV: Biermann, Mühlenbrock (bei einem 7-Meter) - Gusewski (2), Canonico, Müller, Franzen (5), Plaue (1), Möglich (1/1), Ross (3), Salz, Oberbossel (9/7), Breenkötter (2).

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