Fußball: Der Viertelfinal—Hit findet im Höfen statt

Fußball : Der Viertelfinal—Hit findet im Höfen statt

Grün-Weiß erwartet den WSV. Sudberg hofft aufs Final-Four. CSC und FSV klare Favoriten.

Wuppertal. Der Weg ins Final-Four des diesjährigen Fußball-GA-Pokals scheint für die Favoriten Cronenberger SC, Wuppertaler SV und FSV Vohwinkel vorgezeichnet. In ihren Viertelfinalspielen am Wochenende sind sie jedenfalls Favorit. Doch gerade der Kampf David gegen Goliath hat seine Reize, und je nach Aufstellung des WSV rechnet sich auch Grün-Weiß kleine Chancen aus.

Cronenberger SC — TSV Gruiten (Samstag, 15 Uhr, Hauptstraße). Klar, wollen wir gewinnen, um im Finale möglichst unseren Titel verteidigen zu können, sagt CSC-Co-Trainer Christian Hermes, der seinen noch urlaubenden Chef Markus Dönninghaus am Samstag vertreten wird. Das Spiel gegen den B-Kreisligisten werde man ebenso ernsthaft angehen wie eine Woche zuvor die Partie gegen die SF Wuppertal (18:0). Im Tor wird Feim Statovci stehen, der Marcel Langendorf (Urlaub) vertritt. Den CSC-Zugang nicht beschäftigungslos zu lassen, ist ein Ziel der Gruitener, die in der neuen Saison den Aufstieg anpeilen. Für einen unterklassigen Fußballer ist es doch toll, gegen einen Oberligisten antreten zu dürfen“, sagte Peter Burek, der im Achtelfinale Cheftrainer Ralf Schranner (Urlaub) vertrat.

ASV Mettmann - SSV Sudberg (Samstag, 17 Uhr, Hauptstraße). Da die Mettmanner wie im Achtelfinale mit der Zweiten antreten werden, bietet sich dem neu formierten Bezirksliga-Absteiger Sudberg die große Chance, mal wieder die Finalrunde im GA-Pokal zu erreichen. „Wir werden alles dafür geben“, versichert SSV-Trainer Marcus Maag. Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung ist er hochzufrieden. Wichtig sei, bei so vielen Neuzugängen, schnell eine Einheit zu formen.“ Bei den Mettmannern, die von Jörg Boris Hartmann trainiert werden und künftiger Ligarivale des SSV sind, ist es ähnlich. Sie haben zehn Neue. Hartmann: „Das Spiel sehen wir als Standortbestimmung.“ Ob im Falle eines Erfolgs auch im Halbfinale die zweite Mannschaft aufläuft, sei offen. „Das werde ich dann mit Landesliga-Trainer Michael Kirschner besprechen.“

Wuppertaler SV — Grün-Weiß (Sonntag, 11 Uhr, Höfen). Der WSV legt die Priorität auf die Regionalliga-Generalprobe gegen Kray am gleichen Tag und wird mit den Spielern antreten, die gegen Kray nicht im Kader sind und das Team mit Altjahrgängen aus der Bundesliga-A-Jugend ergänzen, wie Sportdirektor Manuel Bölstler unter der Woche ankündigte. Möglichkeiten hat der WSV genug. Für den ambitionierten Bezirksligisten Grün-Weiß ist es in jedem Fall eine Herausforderung, zumal vor eigenem Publikum und trotz Anfangszeit um 11 Uhr, die man mit Rücksicht auf den WSV gewählt hat. Reizvoll auch: Ex-WSV-Torwart Martin Klafflsberger darf erstmals für Grün-Weiß spielen, nachdem man sich mit Baumberg über die Freigabe einig geworden ist. Ex-WSV-Torwarttrainer Dirk „Zimbo“ Zimmermann vertritt Trainer Luciano Velardi (Urlaub) an der Linie.

FSV Vohwinkel — Mettmann-Sport (Sonntag, 13 Uhr, Höfen). Nach dem erfolgreich bestandenen Achtelfinal-Hit in Ronsdorf ist der Landesligist gegen den B-Kreisligisten klarer Favorit und will unbedingt in die Finalrunde. Trainer Marc Bach will die gesamte Tiefe seines Kaders ausschöpfen, da es am Tag zuvor in der Lüntenbeck noch den hochkarätigen Test gegen Oberligist VfB Hilden gibt (15 Uhr).

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