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Der Schwebebahn-Lauf in Wuppertal kann 2020 nur virtuell starten

Leichtathletik : Schwebebahn-Lauf startet 2020 virtuell

Große Menschenmengen sind aufgrund von Corona nicht erlaubt. Auf einer Plattform sollen sich Läufer trotzdem messen können.

Die Organisatoren des Schwebebahn-Laufs haben endgültig Gewissheit: Die größte Laufveranstaltung Wuppertals – im vergangenen Jahr waren knapp 7000 Teilnehmer auf der Strecke – kann 2020 nicht stattfinden. Das gab der zuständige Verein Schwebebahn-Lauf auf seiner Internetseite bekannt. „Da wir bekannterweise die  Füße nicht stillhalten können, haben wir bereits Alternativen in Aussicht“, heißt es. Wenn die Länder konkrete Regelungen, etwa zur Größe von Veranstaltungen getroffen haben, könnten etwa kleinere Laufveranstaltungen möglich sein, sofern sie Corona-konform geplant werden, sagen die Veranstalter. Sie hoffen, wenigstens den Fackellauf im November durchführen zu können. Um die Wuppertaler dennoch weiter für den Sport zu begeistern, arbeitet der Verein derzeit mit der Netzkern AG an einer virtuellen Plattform für den Schwebebahn-Lauf, auf der sich alle Sportbegeisterten messen können, in dem sie ihre gelaufenen Kilometer und Zeiten angeben. In Bezug auf eine Rückerstattung der bereits gezahlten Startgelder bitten die Organisatoren noch um etwas Geduld. Die Vorbereitungen dazu liefen aber bereits.