Dem VSTV bleibt weiter der Titel Derbyverlierer

Dem VSTV bleibt weiter der Titel Derbyverlierer

Handball-Landesliga: HSV siegt in Vohwinkel mit 22:18.

Ausgerechnet der Aufsteiger HSV errang den einzigen Sieg der vier Wuppertaler Landesligisten. Und das auch noch im Derby gegen den abstiegsbedrohten VSTV. VSTV Vohwinkel - HSV Wuppertal 18:22 (8:12). Die Vohwinkeler bleiben ihrem Titel Derbyverlierer auch im dritten Jahr treu und verlieren gegen den Aufsteiger. Mit Interimstrainer Andreas Voß auf der Bank kam der VSTV zwar besser in die Partie. Doch der überragend haltende HSV-Torwart Hasselbeck vernagelte nach dem 5:5 (13.) sein Tor und ließ bis zur Pause lediglich noch drei Treffer zu. Nach dem Wiederanpfiff begnügten sich die Unterbarmer damit, die Führung zu verwalten. Der Aufsteiger kam aus einer sicheren Deckung heraus besser ins Spiel und ließ den Weststädtern nicht den Hauch einer Chance. „Am Ende haben wir uns unnötig selbst in die Bredouille gebracht“, sagte HSV-Trainer Christian Braun. VSTV: Dietrich - Giersberg - Kroll (3), Conrads (3/1), Korpys (4/1), Wehner (2), Kluge, Solberg (3), Bartos (1), F.Quint, Jukic, Pauksch, H.Quint, Alves. HSV: Hasselbeck - Schmitz (2), Schüssler (5), Zitlau, Ucke (3/3), Frie, Schuberth (3), Brand (n.e), Schulte (2), Kuschnerus (2), Pepke (5), Kimmel.

Haaner TV - Wuppertaler SV 34:24 (16:13). Schmerzlich musste der WSV erfahren, dass eine Halbzeit nicht reicht, um einen Sieg heimzufahren. Vor allem, wenn man beim Spitzenreiter antritt. Dabei konnten die Löwen den Gartenstädtern in den ersten 30 Minuten über weite Strecken Paroli bieten. Doch nach dem Wechsel ging so gut wie nichts zusammen. Beim 18:28 (47.) war die Moral der Südhöhen-Mannschaft endgültig im Keller. WSV: Schlobach, Meier (Bei einem 7-Meter) - Butzen (3), Michel (2), Strack (6), Esdar (1), Sichelschmidt (1), Biesenroth (6/4), Enderle (1), M. Schmidt, Bersau (2), Hopp (2). Team CDG/Grün-Weiß W‘tal - Ohligser TV 27:31 (14:16). Die Grippewelle schlug bei den Oberbarmern derartig zu, dass die Hoffnung, endlich mal mit einer vollen Bank agieren zu können, zerplatzte. Das machte sich vor allem im zweiten Durchgang bemerkbar. Umso ärgerlicher war es, dass die Wuppertaler ihre Chancen nicht zu nutzen wussten. Da auch die sonst so sichere Deckung nicht sattelfest war, war die Begegnung frühzeitig entschieden. Vielleicht beschäftigte die Oberbarmer auch die Ankündigung der beiden Muttervereine, am Ende der Saison die Spielgemeinschaft auflösen zu wollen. e.ö. Team: Schäfer, Kreissig - Stäbisch (5), Welberg (1), Turbon (5/1), Sondern, Gasda (7/2), Klinge (5/1), Kohrsmeier, Böhmer, Wilk (4).

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