1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Lokalsport

Das sind die Ziele des Cronenberger SC vor dem Start in die Saison

Fußball-Oberliga : Cronenberger SC setzt auf die Heimstärke und freut sich auf die Rückkehr der Fans

Zum Oberligaauftakt geht es am Sonntag gegen die Spvg. Sterkrade-Nord

Für Fußball-Oberligist Cronenberger SC geht es am Sonntag (15 Uhr) endlich wieder um Punkte. Zum Auftakt erwartet die junge Mannschaft von Trainer Axel Kilz nach 301 Tagen Pflichtspielpause die Spvg. Sterkrade-Nord. Eine solch lange Spielpause war auch für Kilz etwas ganz Neues und ziemlich zermürbend - umso größer ist beim Trainer und seinen Schützlingen die Vorfreude auf den Start. „Die Jungs brennen, sie sind unglaublich konzentriert und glauben an unsere Idee. Man spürt das im Training. Wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht“, sagt Kilz.

Beim CSC will man an die guten Leistungen aus der frühzeitig abgebrochenen Vorsaison anknüpfen, insbesondere bei den Heimspielen auf dem Horst-Neuhoff-Sportplatz sollen viele Zähler eingefahren werden, um sich für die spätere Auf- beziehungsweise Abstiegsrunde in eine vernünftige Position zu bringen. Mit Julian Kray und Nick Osygus haben die Cronenberger zwar zwei wichtige Spieler verloren, dafür aber mit Furkan Tasdemir vom Wuppertaler SV Offensivqualität dazugewonnen. Kilz weiß um die Stärken seiner Mannschaft, die es mit Leidenschaft, Emotionen und kühlem Kopf vielen Gegnern schwer machen kann.

„Klar ist aber auch, dass wir immer wieder alles abrufen und nah an unsere Leistungsgrenze kommen müssen“, so der Trainer, der im Tor auf Yannik Radojewski oder Neuzugang Dejan Zecevic setzen wird und seine Entscheidung den Keepern beim Abschlusstraining mitteilt. Kapitän bleibt Maximilian Eisenbach, der vorangehen und gemeinsam mit Dominik Heinen im zentralen Mittelfeld für Stabilität sorgen soll. In der Innenverteidigung will Rückkehrer Jens Perne mit Qualität und Erfahrung den langzeitverletzten Dominik Hahn ersetzen und hat das in der Vorbereitung schon unter Beweis gestellt. Neben Hahn fallen vorerst auch noch Tobias Orth und Julian Kanschik mit Muskelverletzungen aus - insgesamt schon drei Spieler, die potenzielle Stammkräfte sind und daher schmerzlich vermisst werden.
Gegen Sterkrade hatte der CSC in der Vorsaison ein nervenaufreibendes Duell in letzter Sekunde mit 3:2 gewonnen - die Oberhausener kamen anschließend aber so richtig in Fahrt und holten aus sechs Partien 16 Zähler und haben kürzlich mit Boran Sezen noch einen Top-Stürmer mit eingebauter Torgarantie verpflichtet. Der CSC ist gewarnt und dennoch optimistisch: „Wir werden den Gegner keinesfalls unterschätzen und gehen mit Demut an die Aufgabe, glauben aber trotzdem an unsere eigenen Stärken“, meint Kilz, der für den Sonntag noch einen speziellen Wunsch hat. „Ich hoffe, es kommen viele Zuschauer an die Hauptstraße, um die Jungs tatkräftig zu unterstützen. Das würde uns sehr freuen und vor allem sehr gut tun.“

Zuschauer benötigen unabhängig von Ihrem Impfstatus keinen negativen Corona-Test am Eingang.