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Damen-Handball: TVB-Trainer Baude hofft auf Tugba Gürdere

Damen-Handball: TVB-Trainer Baude hofft auf Tugba Gürdere

Beyeröhde trifft am Samstag (18.30 Uhr, Buschenburg) auf Obereschbach.

Wuppertal. "Die TSG Obereschbach ist sehr heimstark, und das ist auch gut so", meint Beyeröhdes Trainer René Baude süffisant. Schließlich sind die Hessinnen nach ihrem 38:36-Erfolg gegen den PSV Recklinghausen am Samstag um 18.30 Uhr in der Buschenburg zu Gast, und beim TVB wünscht man sich, dass die Gäste wie bisher auswärts sieg- und punktlos bleiben.

Der TVB hatte am Samstag nach unbefriedigender erster Hälfte und 13:14-Rückstand das Spiel beim Schlusslicht Wülfrath noch bravourös herumgerissen und deutlich mit 25:19 gewonnen.

Allerdings ein teuer erkaufter Sieg, denn Angelika Bensch, die etwas (über-)eifrige Kämpferin im Rückraum, hatte sich einen Nasenbeinbruch zugezogen, der am Freitag operativ behandelt wird.

Und Linksaußen Tugba Gürdere hatte die gegnerische Abwehr so "über die Klinge springen" lassen, dass die kleine Türkin mit einer schmerzhaften Oberschenkelverletzung ausscheiden musste.

"Beides waren klare rote Karten", schimpft Baude, der am Samstag aber zumindest auf Tugba Gürdere hofft. Die ehemalige A-Jugendspielerin absolviert ein freiwilliges soziales Jahr und konnte wegen eines Lehrgangs nicht am Training teilnehmen. Die anderen mussten dafür doppelt schwitzen.

"In dieser Woche wird hart an der Sprungkraft und im taktischen Bereich gearbeitet", hatte Baude angekündigt, wobei sein Trainingsprogramm von allen Spielerinnen ausdrücklich gelobt wird.

"Ich bin froh, hier bei René Baude trainieren zu können. Er macht das wirklich klasse", sagt die wurfstarke Halblinke Vanessa Schwab, die als ehemalige Leverkusenerin hohe Maßstäbe anlegt und sich bei ihrem neuen Club sichtlich wohl fühlt.

Nach der 8:2-Bilanz in den ersten fünf Spielen ist sich Vanessa Schwab sicher: "In unserer Mannschaft ist so viel Potenzial, dass wir am Saisonende unter die ersten Drei kommen können."

Derzeit sind die Beyeröhderinnen Zweite hinter dem bergischen Rivalen HSV Gräfrath (9:1- Punkte). Der kommt am 30. Oktober in die Buschenburg - und das ist gut so...