Landesliga: CSC zeigt gegen Heiligenhaus seine Qualität

Landesliga : CSC zeigt gegen Heiligenhaus seine Qualität

Beim späten 3:0 gegen Heiligenhaus treffen Aydogmus und Kabiru für den Landesligisten.

Es dauerte lange 75 Minuten bis das Abwehrbollwerk des Gastes SSVg Heiligenhaus dem Druck des Cronenberger SC nicht mehr standhalten konnte. Dann machte der Veteran Ercan Aydogmus das, wofür der ambitionierte Fußball-Landesligist ihn verpflichtet hat. Nach einem Eckball von Marvin Mühlhause köpfte er das Leder präzise zur 1:0-Führung ins Netz. Der Bann war gebrochen, Heiligenhaus gab seine Defensivtaktik auf und wurde prompt noch zweimal ausgekontert. Mit 3:0 gewann der CSC am Ende noch klar und ließ, jetzt auf Platz drei geklettert, den Abstand auf das Spitzenduo Kapellen und TVD Velbert nicht größer werden.

Der eingewechselte Kabiru Mohammed verwertete eine Hereingabe des ebenfalls eingewechselten Davide Leikauf zum 2:0 (83.) Ein solches Duo anfangs auf der Bank zu haben, zeugt von der Qualität des Cronenberger Kaders. In der Schlussminute erzielte Ercan Aydogmus den 3:0 Endstand.

Dass der CSC lange nicht richtig ins Spiel fand, könnte mehrere Gründe haben. Erstens: Das Mittwochs-Pokalspiel mit Verlängerung steckte den Akteuren noch in den Knochen. Zweitens: etliche Spieler glaubten, erst einmal mindestens einen Gegner umspielen zu müssen. Dies gelang zu selten und gab Heiligenhaus immer wieder Zeit, sich in der Abwehr zu ordnen. Drittens: David Schättler wurde am Samstag 30 Jahre alt. Man munkelte, dass nicht alle ausreichend Schlaf bekommen haben. Das Geschehen fand zwar meist in der Gästehälfte statt, klare Chancen des CSC waren aber Mangelware. Mit Glück hätte Heiligenhaus sogar die Führung erzielt. Der Kopfball von Christos Karakitsos aus kurzer Distanz (16.) musste im Netz landen, tat es aber nicht.

CSC-Trainer Peter Radojewski: „Die englische Woche ist nicht spurlos an uns vorbei gegangen. Wir haben es lange nicht verstanden, den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Über die Außenbahnen kam zu wenig Gefahr.“ Der Coach kann nach dem Fehlstart mit sieben Gegentoren in den ersten beiden Begegnungen jetzt aber auf eine Bilanz von fünf unbesiegten Spielen ohne Gegentreffer blicken. Dazu kommt noch der Pokalerfolg gegen den Oberligisten FSV Duisburg. CSC: Ivosevic, Schättler, Burghard, Abou Laila, Kanschik, Leber (60. Kabiru), Heinen, Er, Mühlhause (85. Held), Ruzic (46. Leikauf), Aydogmus. Tore: 1:0 (75..) Aydogmus,, 2:0 (83.) Kabiru, 3:0 (90.) Aydogmus. Schiedsrichter: Dominik Meithner. Zuschauer: 120

Mehr von Westdeutsche Zeitung