Fußball-Oberliga Cronenberger SC plagt vor Heimspiel eine Erkältungswelle

Wuppertal · Am Sonntag kommt der starke Aufsteiger Sonsbeck zum Wuppertaler Oberligisten an die Hauptstraße. Es ist das erste von drei richtungweisenden Heimspielen innerhalb von 14 Tagen. Doch die Vorzeichen sind nicht optimal.

Trainer Ferdi Gülenc hofft, dass er bis Sonntag noch einige der erkälteten Spieler einsatzbereit bekommt.

Trainer Ferdi Gülenc hofft, dass er bis Sonntag noch einige der erkälteten Spieler einsatzbereit bekommt.

Foto: Fischer, Andreas H503840

Eigentlich waren die Aussichten für Fußball-Oberligist Cronenberger SC schon einmal schlechter. Schließlich darf Ferdi Gülencs Mannschaft in den nächsten 14 Tagen gleich drei der nächsten vier Spiele an der heimischen Hauptstraße austragen – genau dort, wo sich der CSC besonders wohlfühlt. Eine Erkältungswelle in der Mannschaft trübt allerdings die Vorfreude vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Sonsbeck erheblich. Gerade jetzt, wo die kommenden Partien so wichtig für die mittelfristige Positionierung in der Tabelle sind, wird Gülenc seine Mannschaft wieder einmal umstellen müssen. „Das ist schon unglaublich. Wenn es ausnahmsweise mal nicht die vielen Verletzungen sind, sind es dann halt Erkältungen, die uns zu schaffen machen“, sagt der Trainer. Noch nicht zu schaffen macht dem CSC der Blick auf die Tabelle, auch wenn der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aktuell auf sechs Zähler angewachsen ist. Immerhin haben die Cronenberger aber teilweise zwei Partien weniger als die Konkurrenz ausgetragen und könnten mit kurzfristigen positiven Ergebnissen schnell wieder ans rettende Ufer schwimmen. Dass gegen Aufsteiger Sonsbeck damit begonnen werden soll, steht außer Frage. Dass die Aufgabe unabhängig von der angespannten Personallage aber eine große Herausforderung wird, hebt Gülenc hervor: „Sie stehen nicht umsonst mit bereits 21 Punkten auf Rang acht. Das ist eine sehr robuste, kompakte und physisch starke Mannschaft, die viele Elemente in ihr Spiel bringt und sehr diszipliniert agiert“, meint der Trainer. Unter Beweis gestellt haben die Sonsbecker das auch im Niederrheinpokal, wo sie am Mittwoch mit 1:0 in Kleve gewonnen haben und ins Viertelfinale eingezogen ist. Der CSC wird sich strecken müssen, wenn er das erste der drei wegweisenden Heimspiele für sich entscheiden will. Und natürlich hofft man an der Hauptstraße darauf, den ein oder anderen kränkelnden Spieler bis zum Sonntag noch einsatzbereit zu bekommen. mkp