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Cronenberger SC: Kilz plant die neue Saison, die alte geht weiter

Fußball-Oberliga : CSC plant ab Sommer mit Kilz als Trainer

Radojewski ist mit Vorbereitung zufrieden.

Während der aktuelle Trainer Peter Radojwski sich mit der Mannschaft ganz auf den Start der Restrunde am kommenden Sonntag konzentriert, laufen bei Fußball-Oberligist Cronenberger SC die Planungen für die kommenden Saison bereits an. Mit Axel Kilz wurde in dieser Woche ein Nachfolger für Radojewski vorgestellt, mit dem kein neuer Vertrag ab Sommer zustandegekommen war. Der 47 Jahre alte Kilz spielte früher selbst für den CSC, war von 2013 bis 2016 Landesliga-Trainer beim TSV Ronsdorf und hatte zuletzt die U17 des WSV in die Bundesliga geführt, als im Herbst eine Trennung erfolgte. Er erhält den Auftrag, zusammen mit dem Sportlichen Leiter Dustin Hähner ein Team zusammenzustellen, das nach einem momentan wahrscheinlich erscheinenden Abstieg in der Landesliga schlagkräftig sein und sich vor allem auf junge Spieler stützen soll. Die Basis soll mit dem aktuellen Kader gelegt werden. „Wir werden jetzt mit den Gesprächen beginnen, und natürlich möchte ich mich dazu auch mit Peter Radojewski austauschen. Seinen Rat als Fußballfachmann, der die Mannschaft kennt, höre ich gerne“, so Kilz.

18 Feldspieler und mit Tayfun Altin und Linus Sacher zwei Torhüter stehen Radojewski derzeit noch zur Verfügung, nachdem Ercan Aydogmus, Marvin Mühlhause, Marc Duic und zuletzt auch noch Lutz Radojewski den Verein verlassen haben und mit dem Koreaner Taehyun nur ein Spieler neu geholt wurde. Dennoch ist Radojewski vor dem Auftakt beim Tabellensechsten TSV Meerbusch (Sonntag, 15 Uhr) mit dem Zustand des Teams sehr zufrieden, zumal das Durchschnittsalter nur noch 19,8 Jahre betrage. „Sie hat in den letzten Testspielen perfekt das umgesetzt, was wir in der Rückrunde spielen wollen“, lobt Radojewski und ergänzt: „Extreme Geschlossenheit, super Kollektiv, die Mannschaft lebt.“ Stürmer Kabiru Mohammed (nach Verletzung) und Mittelfeldspieler Dominik Heinen (nach Sperre) sind wieder dabei.

Am Saisonziel, so Radojewski, habe sich nichts verändert: „An den ersten Nichtabstuiegsplatz zu denken, der 13 Punkte entfernt ist, ist wenig realistisch, aber wir wollen Platz 15, der eventuell zur Relegation berechtigt. Vom SC Velbert, der dort steht, ist er CSC nur drei Zähler entfernt. gh