Rollhockey-Bundesliga Cronenberger RSC-Löwen müssen am Ende noch zittern

Wuppertal · Das Wuppertaler Herrenteam überwintert nach einem 4:3-Arbeitssieg gegen Krefeld auf Platz drei.

 Lucas Seidler war Doppeltorschütze für den RSC.

Lucas Seidler war Doppeltorschütze für den RSC.

Foto: Otto Krschak/OTTO KRSCHAK

Durch einen 4:3-Arbeitssieg gegen den Hülser SV Krefeld Krefeld haben die Rollhockey-Herren des RSC Cronenberg den ambitionierten Aufsteiger in der Tabelle überholt und überwintern auf dem dritten Tabellenplatz, ehe es in der Liga am 13. Januar mit der Partie bei Meister und Tabellenführer Herringen weitergeht.

Es wurde ein Zitterspiel für die Cronenberger, in dem zunächst die Torhüter im Mittelpunkt standen. Bei Krefeld war das Ex-Löwe Fynn Hilbertz, der zum ersten Mal gegen seine Ex-Kollegen antrat. Im RSC-Tor, bekam Ersatzkeeper Till Mertens das Vertrauen. Leon Geisler als etatmäßige Nummer eins war zwar spielfähig, hatte aber wegen eines Infekts unter der Woche nicht voll trainiert.

Mertens hielt zunächst die Null, obwohl Krefeld besser begann. Und so konnte der RSC nach sechs Minuten in Führung gehen, als Aaron Börkei den Ball für Lucas Seidler auflegte. Den Krefelder Ausgleich beantwortete Thomas Köhler und stellte den 2:1-Halbzeitstand her. Nach der Pause sah es zunächst nach einem klaren Sieg des Favoriten aus. Tom Drübert (32.) und Lucas Seidler (38’) stellten auf 4:1. Doch nach dem 2:4 nach 46 Minuten kam der Gast noch einmal auf, kam auf 3:4 heran und nahm 90 Sekunden vor Schluss Hilbertz für einen fünften Feldspieler heraus. Der RSC verteidigte aber konzentriert und brachte den Erfolg nach Hause. Am 9. Dezember geht es noch im DRIV-Pokal bei der Zweitvertretung des TuS Düsseldorf-Nord ums Weiterkommen.

RSC: Mertens, Geisler – Seidler (2), Köhler (1), Drübert (1), Caramanno, Trimborn, Bernadowitz, Aa. Börkei, Ad. Börkei

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