Christian vom Lehn verpasst Bronze um eine Hundertstel Sekunde

Schwimmen : Vom Lehn verpasst Bronze um eine Hundertstel

Christian vom Lehn wird bei der Kurzbahnmeisterschaft in Berlin über 50 Meter Brust Vierter. Auch die Lagenstaffel der Männer schwimmt nur um einen Platz an der Medaille vorbei.

Dritter Tag bei der Deutschen-Kurzbahn-Meisterschaft in Berlin und der erste ohne Medaille für die Schwimmer der SG Bayer. Die mussten sich mit zwei vierten Plätzen, einmal Platz sieben und vier weiteren B-Finalteilnahmen zufrieden geben. Am knappsten machte es 100-Meter-Titelträger Christian vom Lehn über 50 Meter Brust. Im Vorlauf am Morgen war er in 27,28 Sekunden die drittschnellste Zeit geschwommen, steigert sich im Finale auf 27,06 Sekunden wurde aber von Lucas Matzerat (Frankfurt) um eine Hundertstel vom Bronzerang verdrängt. Noch einmal Platz vier gab es für vom Lehn mit der 4 x 50 Meter-Lagenstaffel. Zusammen mit Alexander Konz, Moritz Schaller und Emre Demirdas lag er nach 1:37,94 Minuten um 35 Hundertstel hinter dem Dritten SG Neukölln aus Berlin.

Platz neun gab es für die Frauenstaffel mit Vivien Selling, Jana Markgraf sowie den Uerdingerinnen Lynn Henke und Pia Hüffgen.

Platz neun als Siegerin des B-Finales gab es für Vivien Selling auch über 50 m Brust. In 32,09 Sekunden war sie dabei noch um 15 Hundertstel schneller gewesen als am Morgen im Vorlauf, den sie auf Rang zwölf beendet hatte. Über 100 m Freistil hatte Selling auch noch eine dritte Disziplin an diesem Tag, erreichte dort das JEM-Finale der Jahrgänge 2003 und 2004.

Sein B-Finale über 100 m Brust gewann Alexander Kühling, der dabei in 27,75 Sekunden genauso schnell war wie morgens im

Vorlauf, den er als Zehnter beendet hatte.

Lagenspezialist Alexander Konz schaffte es über 200 Meter nicht, wie erhofft ins A-Finale, war in 2:01,04 Minuten Vorlauf-Zwölfter und wurde dann im B-Finale in 2:01, 26 Siebter.

Emre Demirdas erreichte als 17. über 50 Meter Freistil als Nachrücker das B-Finale, wurde dort in 22,67 Siebter. In der Juniorenwertung der Jahrgänge2000 und 2001 bedeutete das Rang sechs. Zehnter der Junioren und Gesamt-23. wurde Moritz Schaller (22,93 Sekunden), was Platz zehn bei den Junioren bedeutete.

Schließlich schloss Lena-Marie Precht, das Rennen der schnellsten Schwimmerinnen über 1500 Meter Freistil, in dem Sarah Köhler in 15:18,01 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellte, in 16:26,20 als Gesamt-Siebte ab.

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