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BTV-Damen wachsen zum Team zusammen

BTV-Damen wachsen zum Team zusammen

Basketball: Regionalligist beim 70:58 gegen Bielefeld weiter verbessert. Nicole Egert überragt.

Strahlende Gesichter bei den Regionalliga-Basketballerinnen des Barmer TV. Nach dem 70:58 (28:31)-Erfolg gegen den TSVE Bielefeld, klang das „Wir sind ein Team“, das die Mannschaft zum Ende jeder Auszeit ertönen lässt, noch überzeugter. Angeführt von der - wie schon beim 55:50 in Bonn überragenden Nicole Egert — holte die von Trainerin Lilia Rachmakow und Co-Trainerin Petra Kremer gut eingestellte Mannschaft den zweiten Sieg im dritten Spiel. Der BTV scheint nach dem Zweitliga-Abstieg und der personellen Neuformierung endgültig in der Liga angekommen zu sein.

Auch wenn Egert mit diesmal 32 Punkten entscheidenden Anteil hatte, ist auch bei der Teamleistung eine kontinuierliche Steigerung nach der Auftaktschlappe gegen Hagen und dem in der Vorwoche erst im letzten Viertel erkämpften Erfolg zu erkennen. Für Euphorie ist es freilich noch zu früh, wie Lilia Rachmakow nachher lächelnd befand: „Ich habe gleich gesagt, die Mannschaft wird einige Wochen brauchen, um sich einzuspielen.“

Wo noch Schwächen liegen, zeigte sich auch gegen Bielefeld. Anfangs wollte wieder kaum ein Ball in den Korb. Und hätte Nicole Egert nicht nach dem 4:12 die Initiative ergriffen und wäre einige Male mutig durch die Gäste-Defensive spaziert, hatte der BTV bereits entscheidend an Boden verlieren können. So glich man bis zur ersten Viertelpause aus und ließ sich auch im zweiten Durchgang von einem stetigen, leichten Rückstand nicht von seiner Linie abbringen.

Nach der Halbzeit gelang es dann in der Defense, die Mitte besser zu schließen, vor allem aber in der Offense Lösungen zu finden. Geschickt wurden der Weg unten den Korb oder der Schuss von außen freigeblockt. In dieser Phase half auch Rückkehrerin Tete Minjoli mit ihrer Kampfkraft. Spielmacherin Hanna Wischnitzki brach mit einem Dreier zur 53:52-Führung in der letzten Sekunde des dritten Viertels den Widerstand der Gäste, die am Ende gar keine Lücken mehr fanden. gh BTV: Schlüter (10), Rose, Egert (32), Hellmig (8), Schäfer (3), Wischnitzki (13), Minjoli (2), Klaas (2), Cabadakis, Haxel, Safa, Reusch. Viertel: 13:13, 15:18, 25:21, 17:6