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BHC vor Doppelspieltag: Köln im Kopf, Berlin im Sinn

BHC vor Doppelspieltag: Köln im Kopf, Berlin im Sinn

Vor dem Doppelspieltag gegen Berlin und Magdeburg erinnerte der BHC bereits an der Bergischen Handball-Gipfel in der Lanxess-Arena.

Wuppertal. Donnerstag Früh starteten die Handballer des Bergischen HC in ein langes Reisewochenende, das wegen der Aufstockung der Bundesliga mit zwei Pflichtspielen innerhalb von 48 Stunden garniert ist. Am Freitag um 19.45 Uhr gilt es zunächst, sich bei den Füchsen Berlin zu behaupten, am Sonntag (17.15 Uhr) folgt in der Uni-Halle das Heimspiel gegen den SC Magdeburg.

BHC vor Doppelspieltag: Köln im Kopf, Berlin im Sinn
Foto: Andreas Fischer

„So etwas habe ich auch als Spieler in meiner Karriere noch nicht erlebt“, versicherte Trainer Sebastian Hinze bei der turnusmäßigen Pressekonferenz vor dem Spieltag.

Dass die in der Kölner Lanxess Arena stattfand, war freilich alles andere als normal, soll aber frühzeitig die Werbetrommel für den Bergischen Handball-Gipfel gegen den VfL Gummersbach rühren. Der steigt am 12. Oktober in der mehr als 18.000 Zuschauer fassenden Arena. Den Unterrang mit 8000 Plätzen zu füllen, hat sich der BHC bei diesem „Highlight-Heimspiel“ zum Ziel gesetzt.

„Der Vorverkauf läuft so gut wie bei keinem anderen Spiel des BHC“, versicherte Geschäftsführer Jörg Föste und berichtete von bereits 400 Tickets, die in den ersten zwei Tagen abgesetzt worden seien, zuzüglich der mehr als 1300 Dauerkarten, die für die Arena umgewandelt werden können. Von günstigen Stehplätzen für echte Fans, über Sonderkontingente für Handball-Vereine bis hin zur Loge mit Vollverpflegung für 110 Euro pro Nase biete der BHC alles an. „Selbst die ersten Logenplätze sind schon weg“, so Föste.

Beeindruckt blickte der ein oder andere BHC-Spieler am Donnerstag ins weite Rund, bevor es zum offiziellen Fototermin ging. „Wichtig ist für uns jetzt aber Berlin, das haben wir im Fokus“, versicherte Rückraum-Ass Kristian Nippes. Nach fünf Stunden Busfahrt erreichte die Mannschaft am Donnerstag die Bundeshauptstadt, wo Freitagmorgen noch trainiert wird, ehe es am Abend in der Max-Schmeling-Halle gegen die Füchse geht. Dass nach dem Spiel ausgerechnet in Magdeburg zur Übernachtung Halt gemacht wird, erklärte Trainer Hinze pragmatisch. „Ich wollte, dass die Jungs nachts im Bett schlafen und morgens gleich trainieren können, ehe es zurück ins Bergische geht - wo am Sonntag Magdeburg als Gegner wartet.