BHC spielt auch 2018/19 in Wuppertal, Solingen und Düsseldorf

Sportpolitik: „Kaum Impulse für Spitzensport“

BHC fühlt sich in der Hallenfrage wenig unterstützt.

Als Ausblick auf das nächste Jahr spricht Jörg Föste, Geschäftsführer von Handball-Bundesligist Bergischer HC, auch über das Thema Hallen und äußert dabei Kritik an Entscheidungsträgern im Bergischen. „Die gute Nachricht ist, dass auch in der nächsten Saison Spiele in Solingen und Wuppertal stattfinden werden“, meinte Föste. „Als dritte Heimspielstätte haben wir den Düsseldorfer ISS Dome hinzugewonnen.“ Dies sei essenziell wichtig, um die Standards zu erhalten – damit ist vor allem die seit dieser Spielzeit erhöhte Kaderbreite gemeint. „Wir müssen wachsen, und das gilt selbstverständlich auch für den Ticketing-Bereich.“ Letztlich könne man stolz darauf sein, dass sich der BHC dahin entwickelt hat, dass er sich für Spiele in solchen Arenen qualifiziert hat.

Was den Bau einer eigenen Bergischen Arena betrifft, verkündete der 58-Jährige eher Ernüchterndes: „Die Impulse aus Wuppertal sind nicht sonderlich ernst zu nehmen, in Solingen konzentriert man sich auf einen Ausbau der Klingenhalle.“ Ärgerlich sei vor allem, dass sich die Verwaltungen im Bergischen kaum in Richtung Spitzensport bewegen würden. „Das ist in Düsseldorf anders. Die Begleitung ist durchweg professionell.“ In Solingen und Wuppertal fehlen Föste die Zuständigkeiten. „Es gibt eigentlich keinen Ansprechpartner, wenn es um Marketing, Organisation, Finanzierung oder Spielstätten geht.“⇥trd

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