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Beyenburg schließt zu Grün-Weiß an der Spitze auf

Fußball-Kreisliga : Beyenburg schließt zu Grün-Weiß an der Spitze auf

Auch nach dem vierten Spiel sind die Beyenburger noch ohne Gegentor. Schwere Zeiten für den ASV. Hellas verliert bei Schlusslicht Azadi zwei Punkte und zwei Spieler.

Kreisliga A, Gruppe 1

TSV Beyenburg - SV Heckinghausen 6:0 (2:0). Es ist eine beeindruckende Bilanz nach vier Spieltagen: Mit der Maximalausbeute von zwölf Zählern und 17:0 Toren thront der TSV Beyenbug nun an der Tabellenspitze der Kreisliga A - und bleibt weiter ohne Gegentor. Der Doppelschlag von Niklas Huth und Jannis Hinze (10. und 12.) stellt schon früh die Weichen auf Sieg. Gegen einen enttäuschenden SVH erzielten erneut Niklas Huth (59.), Moritz Huth (67.), Marc Schmidt (70.) und Phillip Zivic (75.) die weiteren TSV-Treffer. „Ein sehr gutes Spiel von uns, alle gut umgesetzt und schöne Tore gemacht", freute sich das Trainerteam Böhmer/Rüger. SVH-Coach Mehdi Amouchi war geknickt. „Wir waren über 90 Minuten nicht da. Ich bin sprachlos."

FK Jugoslavija - ASV Wuppertal 6:0 (2:0). Mit dem selben Ergebnis fertigte der FK Jugoslavija auf der heimischen Asche am Opphof den personell stark dezimierten ASV ab. „Wir sind nur konkurrenzfähig, wenn alle Mann an Bord sind. Leider fehlen uns aber derzeit mehrere wichtige Spieler", sagte Dirk Müller, sportlicher Leiter der Barmer. Jugoslavija überzeugte gegen einen schwachen ASV mit guter Defensivleistung und fuhr auch in der Höhe verdient drei Zähler ein. Tore: 1:0 Hazim Dezic (9.), 2:0 Dejan Radumio (43.), 3:0 und 4:0 Hazim Dezic (47. und 75.), 5:0 Dasmir Mahmudovski (81.), 6:0 Sorin-Gabriel Marcu (90.)

TSV Ronsdorf II - SV Jägerhaus-Linde 3:0 (0:0). Von der äußerst unglücklichen Niederlage in der Vorwoche bei Grün-Weiß hat sich die Zebra-Reserve offenbar gut erholt und im Derby gegen Linde drei verdiente Zähler eingefahren. „Die Freude über den Derbysieg ist riesig und Balsam für unsere Seele nach der schwierigen Startphase in die Saison", freute sich TSV-Trainer Sven Kaiser. Seine Mannschaft machte gegen ein im zweiten Durchgang enttäuschendes Linde alle Tore nach der Pause - erst Isaak Bile N`senga (60.), dann Imad El Mamoun (62.) und zum Schluss Till Schüttrumpf (89.).

Lindes Trainer Sven Heinzer meinte: „Wir haben im ersten Durchgang gut gespielt und hätten führen müssen. Dann aber war irgendwas im Pausentee, denn unsere zweite Hälfte war eine Frechheit."

BV 1885 Azadi - Hellas Wuppertal 2:2 (1:1). Duelle zwischen Azadi und Hellas waren schon in der Vergangenheit von Emotionen geprägt - und auch am Sonntag Nachmittag ging es wieder hoch her. Negativer Höhepunkt waren zwei Platzverweis für die Gäste Mitte der zweiten Halbzeit. Zu diesem Zeitpunkt führten die Griechen mit 2:1, mussten durch Erbin Shuamo (80.) aber noch den Ausgleich hinnehmen. Shuamo war es auch, der das zwischenzeitliche 1:1 (33.) erzielte. „Durch zwei dumme Fehler haben wir die Gegentore gekriegt, unser Sieg wäre verdient gewesen", sagte Gökhan Güner, zweiter Vorsitzender von Azadi. Athanassios Bampakos, Spielertrainer von Hellas, meinte: „Wir haben trotz doppelter Unterzahl kaum etwas zugelassen. Kompliment an den Unparteiischen - das war der beste Schiedsrichter, der uns bisher gepfiffen hat." Die beiden Hellas-Treffer erzielte Moreno Biba.

Gruppe 2

FSV Vohwinkel II - SC Velbert 1:6 (1:3). Die deutliche Niederlage der Füchse hatte weniger mit einer schwachen Leistung der Vohwinkeler zu tun, sondern viel mehr mit einigen unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen. Schon nach fünf Minuten sah ein FSV-Akteur eine zweifelhafte Rote Karte. Velbert ging in Führung (22.), die Füchse berappelten sich aber schnell und glichen durch Abdulrahman Kaddour (24.) aus. Dass das 1:2 (28.) aus einer klaren Abseitsposition resultierte, verstärkte den Frust bei den Hausherren. Velbert erhöht auf 3:1 (32.). FSV-Trainer Marius Korpilla stellte seine Mannschaft zur Pause um, doch der nächste Platzverweis machte die Hoffnung auf ein positives Ergebnis zu nichte. Gegen neun Füchse hatten die Gäste leichtes Spiel und siegten klar. Korpilla: „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben, wir haben uns teuer verkauft."