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Bergische Tennis-Meisterschaft: Voßgätters lassen aufhorchen

Bergische Tennis-Meisterschaft: Voßgätters lassen aufhorchen

Zum Auftakt der Bergischen Meisterschaften gelingen der Familie drei Siege.

Wuppertal. „Ist der Mai kühl und nass, dann macht Tennis wenig Spaß“ mochte man die alte Bauernregel zum Beginn der 71. Bergischen Tennismeisterschaften abwandeln. So gab es zum Auftakt auf der großzügigen Anlage des ESV West in Vohwinkel mit diversen Regenschauern für Turnierleiter Wolfgang Luchtenberg einige Probleme, die jedoch gelöst wurden, so dass die ersten Vorentscheidungen gefallen sind.

Im Herren-Hauptfeld besiegte bei einstelligen Temperaturen Martin Michalek (BW Elberfeld) seinen Vereinskameraden Robert Welkner in drei Sätzen 6:3, 3:6 und 6:2, und der Blau-Weiße Klaus Daniel Umland gewann gegen den Bayer-Crack Maurice Monetha 6:4 und 6:2.

Gleich drei Mitglieder der Familie Voßgätter sind bei den „Bergischen“ im Einsatz: So startet Mutter Steffi in der offenen Damen-Klasse, Tochter Amelie (Grün-Weiß Langenfeld) in der Damen-B-Runde, wo sie zum Auftakt Katja Dreyling vom SV Bayer glatt besiegte, und Sohn Lennart (GW Langenfeld) schaffte im B-Feld der Herren eine kleine Sensation, als er die Nummer eins der Setzliste, Oliver Michalek (BW Elberfeld), im Match-Tiebreak aus dem Rennen warf.

Im Hauptfeld der Damen erlebte Friederike Stübner (SV Bayer) die unterschiedlichen Facetten ihres Sports, als sie gegen Sarah Metzger (Stadtwald Hilden) den ersten Satz 6:0 gewann, sich dann aber zwei mal 5:7 geschlagen geben musste.

An Nummer vier war bei den Herren 30 der DM-Teilnehmer Stefan Jobelius( BWE) gesetzt, was ihn aber nicht davor schützte, gegen Marcel Stark (GW Langenfeld) den Kürzeren zu ziehen. Problemlos überstanden dagegen die Routiniers Matthias Schramm (BWE) und Jörg Schüller (SV Bayer) im selben Wettbewerb die erste Runde. Ebenso wie Top-Favorit Frank Piesker (RW Remscheid) bei den Herren 50, Beat Augustat (ESV West) oder Oliver Humfeld (TSV Fortuna).

Bei den Damen 40 hatte Beate Brand (SV Bayer), die trotz heftiger Gegenwehr gegen Susanne Lohrmann (Stadtwald Hilden) im Viertelfinale in zwei Sätzen verloren hatte, zusammen mit ihrer Vereinskameradin Daniela Fasoli-Wöhrmann im Doppel ein Erfolgserlebnis, als sie kurz darauf die Merscheiderinnen Kremer/ Welsch nach 1:6 und 6:2 im Matchtiebreak 10:8 schlugen.