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Basketballer des BTV Wuppertal verlassen nach Sieg die Abstiegsplätze

Basketball : BTV-Herren stehen nicht mehr auf einem Abstiegsplatz

Basketball: Die Ersten Herren von Südwest müssen nach der fünften Niederlage in Folge nach unten schauen.

2. Regionalliga der Herren, ETB SW Essen II - Barmer TV 66:79. Einen wichtigen Start-Ziel-Sieg feierte der BTV beim direkten Abstiegskonkurrenten in Essen. Durch den zweiten Erfolg in Folge überholten die Wuppertaler die Gastgeber in der Tabelle und stehen nun über dem Strich. „Wir waren drei Viertel lang klar die bessere Mannschaft und haben hintenraus die Nerven behalten“, fasste BTV-Trainer Max Schwamborn zusammen und fügte hinzu: „Die Jungs merken, dass hier etwas zusammenwächst.“

Trotz des Ausfalls von Point Guard Jonos Saou (grippaler Infekt) dominierten die Gäste die Partie mit schnellen Pässen und attackierten immer wieder aggressiv den Korb. So zogen die Barmer viele Foulpfiffe und gingen satte 36 Mal an die Freiwurflinie. Allerdings trafen sie nur magere 61 Prozent. Nils Tünneßen übernahm die Spielmacherrolle von Saou und lenkte das Barmer Spiel. Im Angriff gingen Daniel Walter, Justin Vaitkus und Björn Klaas voran. Zudem steuerte Christian Neitzel vier Dreier zum Sieg bei. Die Last im Angriff wurde so auf mehreren Schultern verteilt. Mitte des dritten Viertel zogen die Wuppertaler dann mit einem 15:0-Lauf vorentscheidend auf 61:38 (27.) davon. Essen wurde immer wieder zu Ballverlusten gezwungen. „Zum Ende hin, war der Tank dann etwas leer. Aber wir haben die letzten Minuten smart gespielt“, sagte Schwamborn. Dank eines 17:4-Laufs kamen die Gastgeber zwar noch einmal auf 66:73 (38.) heran, der BTV brachte den Auswärtssieg aber sicher über die Ziellinie. pdk
BTV: Tünneßen (1), Jäger (2), Walter (22), Duhr (2), Klaas (16), Haupt, Vaitkus (20), Neitzel (14), Freitag (2).
Viertel: 16:22, 16:22, 14:20, 20:15.


TG Stürzelberg - Südwest Baskets 70:67. Eine knappe Niederlage mussten die Baskets in Stürzelberg schlucken. Ohne Finn Pook (JBBL), Lennart Urspruch (NBBL) sowie die langzeitverletzten Manuel Keßen (Syndesmosebandanriss) und Alexander Prahm (Achillessehnenriss) traten die Wuppertaler dabei in Dormagen an. „Daher konnten wir auf den Guard-Positionen nicht so viel Druck ausüben, wie wir ausüben wollten“, erklärte Trainer Sven Tomanek nachher. Stürzelberg nutzte das gerade in der ersten Halbzeit aus und traf acht Mal von der Drei-Punkte-Linie. Auch unter dem Korb spielten die Gastgeber immer wieder ihre körperlichen Vorteile aus. Doch Südwest blieb in der gesamten Partie auf Tuchfühlung, auch wenn Stürzelberg durchweg knapp in Führung lag. „Wir sind immer drangeblieben, haben es aber nie geschafft diesen Turnaround hinzubekommen“, meinte Tomanek. Brahim Azzouz und Kapitän Marko Lovric überzeugten in der Offensive und hielten das Tomanek-Team lange im Spiel. Elf verworfene Freiwürfe sorgten aber letztendlich mit dafür, dass die Baskets es nicht schafften, ihre Niederlagenserie zu beenden. Nach der fünften Pleite am Stück müssen die Wuppertaler mehr denn je nach unten schauen. Der erste Abstiegsplatz ist nur noch zwei Punkte entfernt. Gegen Schlusslicht ART Giants 2 muss am Samstag unbedingt ein Sieg her pdk
Südwest: Lovric (19), Bausch, Jeske, Azzouz (19), Cox (9), Zraychenko (4), Abdiwahid (8), Regoda (4), Ekong (2), Ferreira Hohensee (2).
Viertel: 17:14, 23:21, 16:13, 14:19.

(pdk)