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Basketball: DT Ronsdorf springt in die Oberliga

Basketball: DT Ronsdorf springt in die Oberliga

Nach dem 74:69-Sieg über Altenessen knallen beim Landesligisten die Sektkorken.

Ronsdorf. Riesenjubel bei den LandesligaBasketballern der DT Ronsdorf: Mit einem 74:69 (45:40)-Erfolg über den Altenessener TV machte der Südhöhen-Klub am vorletzten Saisonspieltag den Aufstieg in die Oberliga perfekt. „Jetzt freuen wir uns in der kommenden Saison auf einige bergische Duelle, zum Beispiel gegen den Barmer TV“, sagt Hans-Joachim Prahm, der für die Organisation rund um die Mannschaft verantwortlich ist.

Vor der Rekordkulisse von 250 Zuschauern (sonst durchschnittlich etwa 50 Besucher) in der Sporthalle der Gesamtschule Blutfinke verlief das erste Viertel gegen Altenessen ausgeglichen. Die Essener waren nicht gewillt, kampflos das Spiel herzuschenken. Ronsdorf mühte sich, Altenessen antwortete stets richtig und hielt sich im Spiel — so stand es nach zehn Minuten 19:19.

Anschließend arbeitete die Defense der Ronsdorfer stark gegen den Ball. Der beste Schütze auf Altenesser Seite wurde durch eine Mann/Mann-Verteidigung neutralisiert. Zudem war die DT mit einigen Fastbreaks erfolgreich und führte zur Halbzeit 45:40.

Für die Zuschauer ging es spannend weiter, denn Altenessen blieb auf Augenhöhe und holte sich in einer nicht immer hochklassigen Begegnung das dritte Viertel mit 11:9.

Nun wurde die Partie zu einem Nervenspiel. Die Häufigkeit der Fehler auf beiden Seiten nahm unaufhörlich zu. Ronsdorf gelang es nicht, sich nachhaltig abzusetzen. Die Entscheidung viel in den letzten zwei Minuten, als Altenessen gezwungen war, durch Fouls die Ronsdorfer zu stoppen. Die jeweiligen Freiwürfe verwandelte die DT erfolgreich. Nach der Schlusssirene fiel alle Anspannung von den Spielern, die ausgelassen auf dem Parkett feierten.

Bevor Anfang Mai die große Aufstiegsfete im Vereinsheim an der Scheidtstraße steigt, richtet sich der Blick bei der DT bereits auf die neue Spielzeit. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Den wollen wir mit einem fast identischen Kader von zwölf bis 14 Mann schaffen. Unsere Stärke ist das gute menschliche Miteinander. Inzwischen liegen uns aber auch Anfragen von Spielern aus benachbarten Vereinen vor. Wir wollen aber in Zukunft auch verstärkt auf die Jugend setzen“, sagt Hans-Joachim Prahm. red