Auf seinen Torjäger kann sich der CSC verlassen

Fußball-Landesliga : CSC mit guter Körpersprache und einem tollen Aydogmus

Fußball-Landesligist überzeugt in Remscheid und bleibt oben dran.

Ercan Aydogmus strahlt, als er am Freitagabend die Katakomben des Remscheider Jahnplatzes verlässt. Drei Treffer hatte der Torjäger von Fußball-Landesligist Cronenberger SC, wie berichtet, zum 4:0-Derbyerfolg gegen den FC Remscheid beigetragen. Und für seine bereits 17 Saisontore brauchte der Mann mit dem eingebauten Torriecher nur 14 Partien. „Wir harmonieren gut, wir spielen gut und verstehen uns alle prima. Ohne das Team würde ich  nicht so viele Tore schießen“, gibt der 39-jährige gewohnt bescheiden zu Protokoll. Die Zahlen beeindrucken, denn Aydogmus hat in den jüngsten zehn Ligapartien immer getroffen. „Ich habe mir nach der Verletzung noch einmal ein  Herz gefasst. Es hat seine Zeit gebraucht, aber dass es jetzt so klappt ist umso schöner.“

Es läuft rund beim CSC, der auf eine bislang bärenstarke Vorrunde blickt und ganz oben mitmischt. „Wir haben uns von Anfang an immer weiter gesteigert und wachsen als Mannschaft - es ist aber natürlich noch Potenzial da“, sagt Trainer Peter Radojewski. Fußballerisch sind die Cronenberger fast allen Teams in der Liga überlegen. „Gerade beim Thema Körpersprache hatten wir zwischendurch aber das ein oder andere Problem.“ Das war in Remscheid anders, wo der CSC sich spiel- und zweikampfstark präsentierte und von Beginn an zeigte, dass er unbedingt gewinnen wollte. Liefert der CSC weiter so konstant ab und bleibt von größeren Verletzungssorgen verschont, dürfte er gute Karten für eine Rückkehr in die Oberliga haben. Und Ercan Aydogmus? Der hätte viel Lust darauf. „Ich hab immer Bock, ich bin ehrgeizig genug. Am Ende entscheidet aber natürlich der Verein, ob man mich behalten will. Und: Ich muss fit bleiben.“

Am kommenden Sonntag empfangen die Cronenberger um 14.30 Uhr (Horst-Neuhoff-Sportplatz) den Tabellen-14. DSC 99 Düsseldorf, der gestern 2:2 gegen Teutonia St. Tönis spielte. mkp

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