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Auch mit Lovric sind die Südwest Baskets im Topspiel chancenlos

Basketball-Regionalliga : Auch mit Lovric ist Südwest im Topspiel chancenlos

Basketball: Regionalliga-Trio kassiert bittere Niederlagen. Damen des BTV verbessert.

Trauriges Wochenende für die drei am höchsten spielenden Wuppertaler Basketball-Teams, die sämtlich verloren.
Frauen-Regionalliga, Barmer TV – Herner TC II 66:76. Die Barmerinnen zeigten defensiv und kämpferisch eine sehr gute Leistung, mussten sich aber am Ende den Gästen geschlagen geben. „Das war bislang das beste Spiel der Saison von uns“, berichtete BTV-Trainer Sascha Butgereit. Der BTV präsentierte sich von Beginn an aggressiv und zeigte, dass er den Abstiegskampf angenommen hat. So gingen die ersten zehn Minuten an die Wuppertalerinnen. Herne übernahm dann aber die Kontrolle. „Leider haben wir im zweiten Viertel nachgelassen und ein wenig das Spiel aus der Hand gegeben“, sagte Butgereit. Vom Halbzeitrückstand von sieben Punkten konnten die Barmerinnen zunächst nichts abknabbern, kämpften sich in der Schlussphase aber noch einmal auf 64:65 heran (36.). Doch dann war die Kraft weg. So bleibt der BTV weiter sieglos Letzter und muss zudem künftig auf Katharina Reusch verzichten, die beruflich bedingt nach Krefeld zieht.
BTV: Disterhoft, Rose (2), Cabadakis, Ehlert (12), Januszok, Schäfer (4), Butgereit (12), Arnorld (6), Goessmann (16), Döring (6), Baumgartner (8).
Viertel: 21:17, 12:23, 19:19, 14:17.


Herren, 2. Regionalliga, Barmer TV – BG Aachen 58:66. Ohne die Zwillingsbrüder Assan (beruflich verhindert) und Ozainou N’Jay (Leistenverletzung), sowie dem Langzeitverletzten Jonos Saou (Kreuzbandriss) hatten die Wuppertaler Schwierigkeiten im Aufbauspiel und auf den Flügelpositionen. Dabei kamen die Gastgeber gut in die Partie und lagen zur Halbzeit knapp in Führung (30:26). Doch nach der Pause wendete sich das Blatt. Die Aachener spielten nun deutlich körperlicher und verteidigten besser. „Da haben wir keine Antworten mehr parat gehabt“, sagte BTV-Trainer Cem Karal. Der BTV kämpfte jedoch leidenschaftlich. Insbesondere die unterirdische Freiwurfquote von nur 58 Prozent (14 von 24) war jedoch ausschlaggebend für die am Ende verdiente Niederlage. Damit steckt der BTV tief im Tabellenkeller. BTV: Jäger (9), Walter (16), Aeraki (9), Dahlhaus (4), Tünneßen (2), Vaitkus (15), Neitzel (2), Freitag (1), Duhr, Haupt.
Viertel: 20:14, 10:12, 13:19, 15:21.


Südwest Baskets – DJK Adler Frintrop 80:103. Trotz eines tollen Comebacks von Kapitän Marko Lovric sind die Baskets im Spitzenspiel untergegangen. „Frintrop hat uns eine Lehrstunde erteilt, die wir bekommen sollten, wenn wir das Spiel mitmachen und nicht mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen“, sagte ein enttäuschter Südwest-Coach Sven Tomanek. Trotz eines 20:10-Blitzstarts (6.) lagen die Wuppertaler nach dem ersten Viertel mit 20:27 hinten. Auch in der Folge punktete Frintrop nach Belieben und ließ die Baskets-Verteidigung immer wieder alt aussehen. Allein 16 Dreier gelangen den Gästen. „Frintrop hatte einen Sahnetag, aber das war auch heute unmöglich von uns. Wir haben gnadenlos unsere Schwächen in der Defensive offenbart bekommen“, meinte Tomanek. Einziger Lichtblick war Kapitän Lovric, der mit Maske auflief (nach Trümmerbruch des Nasenbeins) und sieben Dreier erzielte.
Südwest: Lovric (25), Urspruch (5), Dahm, Prahm (3), Cox, Zraychenko (16), Abdiwahid (9), Regoda (2), Azzouz (6), Ekong, Ferreira, Keßen (14).
Viertel: 20:27, 31:28, 22:31, 7:17.

(pdk)