ASV Wuppertal: Brebeck & Co. tanzen von Erfolg zu Erfolg

ASV Wuppertal: Brebeck & Co. tanzen von Erfolg zu Erfolg

Vier Siege bei den NRW Modern open. Sonntag zur DM.

Wuppertal. Die Aktiven der Tanzsportabteilung des ASV Wuppertal schweben von Erfolg zu Erfolg. Bei den erstmals ausgetragenen NRW-Modern open in Lohmar erreichten alle ASV-Starter die Finalrunden in den Jazz und Modern Dance-Kategorien Solo, Duo, Small Group und feierten vier Siege bei starker Konkurrenz.

In der Klasse Solo distanzierte Louisa Sophie Brebeck die Mitbewerber aus der Bundesliga und überließ Schwester Kyra-Anna „nur“ Platz drei. Die Schwestern brillierten auch als Duo und siegten souverän.

Platz sechs von Fabienne Langsdorf und Jens Vorsteher (einziger Herr im Ensemble) sowie der siebte Rang von Jill Karolin Sondermann und Elisabeth Forys unterstrichen die Leistungsdichte in der von Bettina Klaus-Brebeck geleiteten ASV-Abteilung.

Im Wettbewerb der Small Groups erreichte Regionalligist „Esprit“ den dritten Platz.

In der Solo-Konkurrenz der Jugend-Leistungsklassen kamen Marcelina Dausend und Saskia Born auf den Silber- und den Bronze-Rang. Als Duo waren Saskia Born und Johanna Lisken nicht zu schlagen, Jacqueline Kämper und Laura Weber wurden Fünfte. In der Small Group unterstrich „Flic-Flac“ mit Platz eins, warum man gerade Nord-Ost-Meister geworden war.

„Aufgrund der großartigen Ergebnisse fahren wir am 19. und 20. November nach Berlin zum Deutschland-Pokal und hoffen dort, die eine oder andere Fahrkarte für die WM in Polen zu lösen“, sagte Bettina Klaus-Brebeck. Mit Erstliga-Aufsteiger „Arabesque“ wird sie bereits am kommenden Samstag in Berlin sein. Dort geht es um die Deutsche Meisterschaft im Jazz und Modern Dance.

Es wird ein 24-Stunden-Trip: morgens um 4 Uhr geht es für „Arabesque“ und Anhang in Wuppertal los, denn schon um 12 Uhr ist „Stellprobe“, obwohl der Wettkampf erst um 17 Uhr beginnt.

„Es wird schwer, die Mädels so lange wach und die Motivation hoch zu halten“, befürchtet die Trainerin, schließlich gibt es mangels finanzieller Mittel kein Tageshotel, in dem die Tänzerinnen ein wenig ausruhen könnten. So wäre sie froh, wenn ihr Team die Vorrunde überstehen würde. fwb

Mehr von Westdeutsche Zeitung