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Jazz und Modern Dance: ASV-Tänzer begeistern auf Küllenhahn

Jazz und Modern Dance : ASV-Tänzer begeistern auf Küllenhahn

Jazz und Modern Dance: Beim ersten Ranglistenturnier wurden vordere Plätze belegt.

Wuppertal. Zufriedene Mienen bei der ASV-Tanzsportabteilung nach Beendigung des ersten Jazz- und Modern-Ranglistenturniers, das viele der besten deutschen Tänzerinnen und Tänzer am Wochenende ins Sportzentrum Küllenhahn gelockt hatte. Die Zufriedenheit bezog sich in erster Linie auf das vorzügliche Abschneiden der ASV-Aktiven, die allein zweimal Platz eins belegten, und zwar mit der Optimalbenotung von fünf Einsen. Dazu kamen zweite und dritte Plätze sowie Finalteilnahmen.

An drei der Gold- und Silbermedaillen war einmal mehr Louisa Sophie Brebeck beteiligt, die in der Small Group „Arabesque“ ebenso glänzte wie im Duo mit Cesar Salas, dem aus Hamburg angereisten Mexikaner. „Wir konnten nur zweimal miteinader trainieren“, so Louisa Brebeck. Was die beiden aber nicht daran hinderte, dank ihrer Ausstrahlung eine Gala-Show mit tänzerisch wie sportlich hinreißenden Sequenzen hinzulegen und das fachkundige Publikum zu begeistern.

Aber es gab noch ein weiteres ASV-Duo, das brillierte: Jana Breidenbach und Jens Vorsteher, deren bestens aufeinander abgestimmte Aktion mit kraftvoller Bodenakrobatik einen kaum erwarteten zweiten Platz und riesigen Jubel einbrachten.

Louisa Sophie Brebeck, die ehemalige Weltmeisterin, war auch im Solo gestartet, verpasste hierbei aber nur um eine Benotung einen weiteren Sieg. Die kleine blonde Kristina Krieger (Hamburg) hatte im Finale ganz knapp die Nase vorn.

„Louisa hatte in den drei Disziplinen mit allen Runden neun Auftritte und keinmal gepatzt“, zollte Trainerin und Mutter Bettina Klaus—Brebeck der Vorzeige-Athletin des ASV verdienten Beifall.

Dazu lieferte der ASV auch beredte Zeugnisse seiner ausgezeichneten Nachwuchsarbeit. In der Jugend schafften es Maya Modispacher und LilianMysliwczyk bis ins Finale. Bei den jugendlichen Solistinnen waren es Joahnna Maurer und Kira Kerkhoff, die sich unter den Besten platzierten. Johanna Maurer, die als Zwölfjährige erstmals in der Jugend startete, rührte mit ihrem Auftritt und ihrem gewinnenden Lächeln die Herzen der Zuschauer an, entfachte Begeisterungsstürme und wurde Vierte. Und Kira Kerkhoff kam gegen die starke Konkurrenz sogar auf den dritten Rang.

Dazu passte dann auch der dritte Platz der Jugend-Formation „Pirouette“.

„Wir sind für die Deutsche Meisterschaft am 11. November in Walldorf gut gerüstet“, lautete das Fazit von Bettina Klaus-Brebeck.