Jazz-, Modern und Contemporary Dance Arabesque aus Wuppertal holt WM-Bronze für Deutschland

Wuppertal · ASV-Tänzerinnen und -Tänzer geben bei der diesmal besonders groß aufgezogen Weltmeisterschaft in Belgien erneut ein starkes Bild ab.

 Arabesque vom ASV Wuppertal bei der Siegerehrung im Proximus Theater.

Arabesque vom ASV Wuppertal bei der Siegerehrung im Proximus Theater.

Foto: ASV

Es war die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten im Jazz-, Modern- und Contemporary-Dance, knapp 4000 Tänzerinnen und Tänzer aus rund 40 Ländern maßen sich in der vergangenen Woche im Freizeitpark Plopsaland im belgischen De Panne, wo das Proximus-Theater mit seinen 2000 Plätzen und einer traumhaften Bühne, Beleuchtung und Akustik einen idealen Austragungsort bildete. Da hatte die Bronzemedaille für die ASV-Formation Arabesque, die als eines von mehreren Teams für Deutschland in der Kategorie Contemporary antrat, einen besonderen Glanz. Schon bei früheren internationalen Titelkämpfen hatte Arabesque Edelmetall nach Deutschland und eben auch nach Wuppertal geholt. Doch es gilt eben, sich immer wieder neu zu beweisen – und gegen die immer stärker werdende Konkurrenz zu bestehen. Zudem setzte sich der Trend fort, dass die Leistungen von Arabesque oft international höher bewertet werden als national. War die Formation kürzlich bei den Deutschen Meisterschaften noch Zweiter geworden, war sie in De Panne das beste deutsche Team. Nur Formationen aus Polen und Finnland wurden noch höher bewertet. Mit zwei fehlerfreien Durchgängen tanzten sich Juniorenweltmeister Christian Weiss und die 14 ASV-Tänzerinnen zum Titel „The Story never ends“ mit der aussagekräftigen Choreographie des südafrikanischen Choreographen Hope Maimane ins Finale der besten sechs Teams . Und auch dort konnten sie ihr mit vielen Schwierigkeiten wie Pirouetten, Sprüngen und Hebungen ausgestaltetes Programm glänzend auf die Bühne bringen. Sie bestachen dazu mit Rhythmik und Synchronität. Die Bronzemedaille für Deutschland wurde dann von der gesamten Delegation überschwänglich bejubelt. „Ich war unglaublich glücklich, dass meine Formation sich als großes Team zeigte und gekämpft hat für diese Medaille“, jubelte auch Cheftrainerin Bettina Klaus-Brebeck.